May I introduce: SWANSKI

Swanski ist Maler, Grafiker und Illustrator. Skateboarding und Kunst sind seine Leidenschaft. Er hat ein Faible für hauswandfüllende Artworks und Höhenangst. Darf ich vorstellen: Swanski

Swanski

Swanski

Du hast ein Faible für große Flächen. Was reizt Dich an Kunst in schwindelerregenden Höhen und woher die Leidenschaft für hauswandfüllende Motive?

Ich bin mit Skateboarding groß geworden und von seinem Kosmos beeinflusst.
Ich war nie ein Graffiti Künstler, obwohl ich immer einen Marker oder ein Paar handgemachte Sticker dabei hatte. Angefangen habe ich mit Illustrationen, dann folgten Wände. Nachdem mich mein Freund Coskun von der A.F. Gallery aus Köln gebeten hat ein riesiges Wallpaint nahe seiner Galerie zu machen, war ich angefixt. Denn das Gefühl vor einer 20 oder 40 Meter hohen Wand zu stehen die dein Bild trägt ist einfach unbeschreiblich.

Wie kamst Du eigentlich zur Kunst?

Ich zeichne seit ich denken kann und bin nebenbei Designer und Illustrator. Ich bin nach dem Abitur nach Deutschland gekommen um hier zu studieren und begann als freier Grafiker zu arbeiten. Angefangen habe ich mit Skateboard Designs für Hessenmob und Cliché zum Beispiel. Somit habe ich eigentlich eher das Leben im Studio und auf dem Skateboard studiert, als richtig an der Uni.

Artwork on Canvas by Swanski

Artwork on Canvas by Swanski

Du hast Dir mittlerweile in der Streetwear und Skateboard Szene einen Namen gemacht. Wo hat diese Verbindung ihren Ursprung?

Streetwear und Skateboarding sind eng miteinander verknüpft. Als Skater haben wir bereits früh Statements mit unserem Dress Code gegeben, die wiederum extremen Einfluss auf andere Labels genommen haben. Meine Streewear-Historie hat eigentlich ganz typisch angefangen. Wir sind eine „Do It Yourself“ – Generation. Ich habe bereits mit 15 angefangen Motive für T-Shirts und Hoodies zu entwerfen, die ich anschließend an meine Freunde verkauft habe. Extrem limitierte Kleinsteditionen von 30 manchmal auch nur zehn Stück. Und so kam die Sache ins Rollen.

Deine Motive zeigen oft Fabelwesen aus dem Tierreich. Woher diese (Tier)Vorliebe?

Meine Malereien sind eigentlich eine Studie des Ecosystems, welches eigentlich viel wichtiger für uns heute ist als Dinge wie beispielsweise Kapitalismus. Das „Dickicht“ ist unabhängig, es ist der Anfang und das Ende, ein Nährstoff und Verbraucher in einem.

Wholepiece in Bochum, Swanski

Wholepiece in Bochum, Swanski

Du betreibst zusätzlich eine eigene Modemarke namens Turbokolor. Wie kam es dazu und welche Styles bietet die Marke?
Ich wollte immer selber entscheiden was ich trage und wie es aussieht. Turbokolor macht meine Kunst erschwinglicher, denn nicht jeder kann sich ein Bild von mir leisten, aber ein T-Shirt schon. Irgendwann wurde aus der sache ernst und wir haben uns dazu entschlossen eine gesamte Kollektion bestehend aus Tops, Hosen, Hoodies, Accessoires und auch einer kleinen experimentellen Line namens „i“ by Turbokolor herauszubringen. Alle Teile sind von Kunst und Skateboarding inspiriert. Sie dienen uns als Textiler Code um diese Kultur zu unterstützen.

Rooftop in L.A., Swanski

Rooftop in L.A., Swanski

„Urban Culture ist längst nicht mehr nur vorm Laden zu übernachten um den „Must-Have“ Sneaker zu ergattern. Es ist eine Kultur mit Leuten, die kompromisslos nach vorne gehen, oft auch was riskieren aber immer das tun, was ihr Herz ihnen sagt“, Pawel Swanski.

Wallpiece by Swanski, Los Angeles

Wallpiece by Swanski, Los Angeles

Du hast bereits Produkte für Brands wie Nike, Mob Skateboards oder Lakai Footwear gestaltet. Welchen Background braucht eine Marke um für Dich interessanter Kooperationspartner zu sein?
Ich muss hinter der Marke stehen. Die Leute hinter Mob, Girl oder Lakai stehen voll hinter ihrer Marke. Das wichtigste für mich ist gegenseitiger Respekt. Ich bin nicht käuflich und arbeite für nichts an das ich eigentlich nicht glaube.

Neben Deiner Arbeit als Solokünstler bist Du in einer Crew mit sechs weiteren Heads aus dem Street Art Bereich, wie The London Police, Flying Förtress aus München, M-City aus Danzig, Will Barras aus London und Borek aus Breslau. Wie entstanden diese Verbindungen?
Wir sind das so genannte „Team von Enthusiasten“. Ähnlich wie bei Skateboardmarken haben wir ein Team von Künstlern. Wir sind keine richtige Crew, obwohl wir oft zusammen arbeiten. Es sind alles Freunde von mi. Manchmal malen wir zusammen, manchmal machen wir T-Shirts zusammen für Turbokolor. Wir unterstützen uns einfach gegenseitig.

Artwork by Swanski

Artwork by Swanski

Du warst 2011 mit Deiner Crew auf Tour. Worum ging es bei der Road Show, welche Locations hattet Ihr auf der Agenda und was gab es zu sehen?
Es war eine Tour die von Turbokolor unterstützt wurde. Eine Serie von Events in z.B. Bochum, Berlin, Gießen, Wien oder Bielefeld wo ich Wände gemalt, oder Ausstellungen gemacht habe. Es war super, wir haben viele nette Leute kennengelernt und viele Sachen sind einfach spontan passiert. Ich liebe Touren.

Du betreibst neben deiner freien Kunst eine Agentur namens Swanarts. Worum geht es da?
Swanarts ist der kommerzielle Teil von dem was ich mache. Es ist ein One-Man-Studio. In dem ich zum Beispiel Designs, Illustration oder Animationen für Kunden wie MTV oder VH1 mache.

Wenn Du die freie Wahl hättest, welchem Gebäude würdest Du gerne ein Swanski Wholepiece verpassen?
Das ist schwer zu sagen. In letzter Zeit stehe ich jedenfalls total auf richtig große Sachen. Eigentlich witzig, denn um ehrlich zu sein habe ich Höhenangst. Nicht unbedingt förderlich für meine Arbeit. Das letzte Mal, auf einem Festival in Katowice in Polen habe ich ein 12-stöckiges Gebäude bemalt, das war ein bisschen stressig auf der Leiter…

Leinwand von Swanski

Leinwand von Swanski

Was steht auf Deiner Agenda für die Zukunft?
Was für mich heißt Ich plane wieder in die USA zu fahren und ein Paar Projekte zu realisieren. Zwei Ausstellungen sind dieses Jahr noch geplant und ein Paar coole Kollaborationen. Ansonsten möchte ich weniger Stress und Druck haben. Ich liebe es zu malen, zu reisen und Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Glücklich zu sein steht ganz groß auf meiner Agenda.

art portfolio:
www.swanofobia.com

commercial work:
www.swanarts.com

clothing company:
www.turbokolor.com

Das gesamte Feature können Sie in der aktuellen X-Ray Ausgabe lesen.

Stay High 149 – R.I.P.

Stay High 149 - Voice of the Ghetto R.I.P.

Stay High 149 - Voice of the Ghetto R.I.P.

Wayne Roberts aka. Stay High 149 -  Seit 1972 bekannt durch sein Tag mit einem rauchenden Strichmännchen welches er damals als Kurierfahrer weit über die Grenzen seines Heimatbezirkes Harlem verbreitete. Die “149″ in seinem Writernamen war, wie bei TAKI 183 oder JOE 182, ein Verweis auf die 149. Strasse, in der er wohnte. Seine Tags mit bunten Markern hatten Vorbildfunktion für die gesamte Grafitti Szene und somit landete Stay High 149 schließlich in Norman Mailers »The Faith Of Graffiti«.

Stay High 149 - Wayne Roberts wohnte in der 149. Strasse in Harlem, New York.

Stay High 149 - Wayne Roberts wohnte in der 149. Strasse in Harlem, New York.

Nach 25-jähriger Pause tauchte Stay High 149 erst im Jahr 2000 wieder auf und wurde von Marken wie Reebok mit einer Anzeige in der »I Am What I Am«-Kampagne neben Jay-Z und 50 Cent mit einem Zitat geehrt: »Where were you in 72? I was bombing 40 car layups inside and out on the elevated tracks of the Bronx’s 4 line and I’m still up.«

Stay High 149 und K1X - eine der letzten Kollabos der Graffiti-Legende.

Stay High 149 und K1X - eine der letzten Kollabos der Graffiti-Legende.

Diese Bilderserie war eine der letzten Arbeiten der New Yorker Grafitti-Legende. Es war ein Projekt für die 1993 gegründete Münchner Basketball Marke K1X.

Wayne »Stay High 149« Roberts verstarb am 11. Juni 2012 im Alter von 61 Jahren. Rest in peace voice of the Ghetto.

www.stayhigh149.com

Update: Jo Fischer Photography

Das Los hat über den Werdegang des Berliner Fotografen Jo Fischer entschieden. Nach seiner Karriere als Rock‘n‘Roll-Sänger und Gitarrist hat er 2007 seine erste Kamera bei Ebay ersteigert. Mittlerweile gehört Jo Fischer zu den Big Playern unter Deutschlands Fotografen. Seit 2012 wohnt er in Hamburg. Seine Portrait Serien bilden nicht nur ab, sie schauen tiefer – in die Seele…

Jo Fischer. Fotograf.

Jo Fischer. Fotograf.



Bekannt wurde Jo Fischer im Jahr 2009 durch seine Serie “Herr Fischer bittet zu Tisch” – 1000 Menschen an einem Tisch, so hieß es damals.

1800 Menschen am Tisch bei Jo Fischer

1800 Menschen am Tisch bei Jo Fischer



Die Idee dazu entstand eigentlich eher zufällig. “Der Tisch sollte eigentlich auf den Sperrmüll. Plötzlich kam mir die Idee Portraits meiner Freunde und Nachbarn an diesem Tisch zu machen“, erzählt der Berliner.

Vom Wohnzimmer durch ganz Deutschland - "Herr Fischer bittet zu Tisch" Tour

Vom Wohnzimmer durch ganz Deutschland - "Herr Fischer bittet zu Tisch" Tour



Die Optik dieser Portraits war so einzigartig, dass sich der Freundeskreis schnell auf Freunde von Freunden ausweitete. Es folgte eine dreiwöchige Tischtour – 20 Städte in ganz Deutschland, von Hamburg bis München. “Ich war an einem Samstag im Münchner Hofbräuhaus, habe den Tisch zwischen  Weißwurst Verkäufer und Blasmusik aufgebaut und habe alle rangeholt die da waren – von Touristen bis Dirndl-tragende Stammgäste“.

Herr Fischer bittet zu Tisch - April 2012 - Deichtorhallen Hamburg

Herr Fischer bittet zu Tisch - April 2012 - Deichtorhallen Hamburg



Im April 2012 stellte Fischer im Rahmen der Langen Nacht der Museen seinen Tisch in den Hamburger Deichtorhallen auf. Eine Warteschlange aus 500 Menschen die alle an diesem Tisch fotografiert werden wollten. Geschafft hat er 120. Summa Summarum ist er jetzt bei 1800 Menschen an diesem einen Tisch.

Herr Fischer bittet zu Tisch from faust & heisler on Vimeo.


Dieses Video entstand in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Filmteam Faust&Heisler. (ohne Knieschoner)

Fischers Portraitfotografie ist schonungslos und echt. Bildbearbeitung gibt es für ihn nicht. Eins seiner aktuellen und stetig wachsenden Projekte trägt den Namen Humans. Eine Serie von bislang 200 Menschen die alle die rechte Hand heben. “Raise up your right hand an be a human. No matter who and where you are.”

Humans by Jo Fischer

Roger Miret (Agnostic Front) by Jo Fischer



Jo Fischer - Humans Serie - Leica M9

Jo Fischer - Humans Serie - Leica M9



Jüngstes Projekt ist die Serie Urban Strangers.

Urban Strangers Portraitserie von Jo Fischer - mit Leica M9

Urban Strangers Portraitserie von Jo Fischer - mit Leica M9



Ein weiteres Projekt steht bereits in den Startlöchern und wird im Herbst 2012 in der Galerie Heliumcowboy in Hamburg zu sehen sein. (tba)

Jo Fischer fotografiert mit einer Leica M9.

Get in touch:

Jo Fischer Photography

www.jofischer.com

YIHA!

Blog

Instagram Tisch

Instagram Humans

Facebook (privat)

Facebook (page)

Booking: office@jofischer.com

Galerie & Art Sales:

Jörg Heikhaus

heliumcowboy artspace GmbH

Bäckerbreitergang 75
20355 Hamburg
www.heliumcowboy.com

hello@heliumcowboy.com

May I introduce: MEGA

This guy contacted me because of his latest project “I Just Murdered The Alphabet“, which shows a crowd of mythical creatures surrounded by a cosmos of punchlines from old rap songs. With this he grabbed me. May I introduce: MEGA from Indonesia.

Artist MEGA from Indonesia

Artist MEGA from Indonesia

“The unstoppable Force that is MEGA, a slogan straight from the streetart revolution“ is read as the intro on your presskit. What was the most significant point for you when you talk about streetart revolution?
This flattering statement was written by a journalist from Illustration Rally. They posted an extremely well written review about my art, so I decided to include it in my press kit presentation. About the street art revolution, I started to become actively involved in the world of art when I was a teenager. At the time I was painting the walls in my city and the trains of my area. We didn’t call it street art back then, and I was kind of an outcast in the graffiti movement. I was never interested in doing Wild Style letters myself, never attracted by all the B-boy imagery that was considered cool. I was doing my own stuff, which was seen as pretty new school back then. Today things have dramatically changed. Now you are trendy and cool when you’re a street artist, but in 98 people would just insult you for painting on walls. After a couple of years, I became myself more and more interested by illustration and design. I started to do stuff for magazines and books, reaching people that otherwise would never have seen my artworks. Today I feel like going back to writing, and I’m preparing a new project that will be executed on walls around the world.

MEGA Art Painting

MEGA Art Painting

Your artist name is MEGA, what makes your art mega?
I draw everyday, from the moment I wake up until I go to bed. My art is my life, not my hobby. I put the biggest attention in the slights detail of every piece. I’m not interested in doing 100 quick doodles, or one or two slick illustration a month. I want to do 100 slick artworks. I guess that makes me Mega.
Beside my illustrations, I also interview other artists on my website , manage my french representative blog and write as an official contributor on Lost At E Minor I believe in helping each others and building a network of talents.
You are active since 1998, how did it all started and what happened since 2012?
After my graffiti era, I started working as an art director for a french magazine. After a while I moved to another publication, and then another, ending up working for WAD. The problem with art direction was to manage some spare time to produce my own illustrations. I also like to travel and discover other cultures. So after 6 years I moved abroad in order to focus exclusively on my art. 2 years later I was asked to move to Australia to re-tink the visual orientation of Acclaim magazine. When my job was done I moved back to my art. I try my best to produce an outstanding project every single year. Since I first started, each and every year I was either the art director of a different title, the publisher of a graphic design book, or I organized an international touring exhibition like last year.

MEGA for Acclaim

MEGA for Acclaim

MEGA for WAD Magazine

MEGA for WAD Magazine

MEGA for Kink Magazine

MEGA for Kink Magazine

Your current art series called “I Just Murdered The Alphabet”. What is it all about?

In this project I explored the limitations of hand-drawn font design. I found inspiration in everything related to letters. From sign painting, to graffiti, to traditional typography, to psychedelic experimentations, and more. I wanted to be as exhaustive as possible. I took letters and distorted it in every way, juxtaposing 3 of 4 totally different styles on a single artwork, but maintaining a visual equilibrium and a graphic coherence. “I just murdered the alphabet” is also a quote by Eminem, so it was a good match for I was trying to achieve.

I just Murdered the Alphabet by MEGA

I just Murdered the Alphabet by MEGA

This project also refers to elements from hip-hop culture. What connection do you have to Hip Hop?
I’m –% Hip-Hop. Put the number you want… I love different kinds of music, from Afro-Beat to Soul to Hip-Hop. Somehow my artworks have indeed an inner urban vibe.
My project I Just Murdered The Alphabet , was a link to my interest in Hip-Hop culture. The series introduces characters who are an imaginary group of young people called La Société Des Griffeurs. Those kids are suburban outcasts who move to the jungle of Borneo in order to create a ideal society. Without any formal education, they use hip-hop punchlines in order to build their own philosophy. I Just Murdered The Alphabet is the first installment of a whole story I’ll develop through several exhibitions. In my future shows, you’ll learn what happen to those kids.

I just Murdered the Alphabet Series by I love MEGA

I just Murdered the Alphabet Series by I love MEGA

Who are your role models?
I respect every artist who is fully committed to what he does. Look at people like Robert Crumb, Tupac Shakur, or Futura 2000. Those guys don’t do art. They live art. I don’t really consider anyone as a role model, I dig my own path. But as I said, I respect people who don’t enter the game for fake motivations. Money, fame, or blings are not reasons why you do what you do. You do it because you simply cannot breath if you stop.
You said that you already worked for publications such as the WAD magazine, Acclaim, and Kink. What was the most exciting project in your career as an artist so far?
The most exciting project is always the next one. When I work on something new, I tend to be totally focussed on it, and I don’t spend much time looking back on what I did in the past. I have a couple of nice memories of course. One of 2011 highlights was the Carbon event in Melbourne. I met inspiring people such as Futura, Bobby Hundreds, Greg from Mishka, Frank from Hypebeast, and all the other attendees. Another rewarding moment was the GTR racing car I designed in Kuala Lumpur, or the Vinyl Toy I did for Kid Robot/Laced.

MEGA and FUTURA 2000 at the Art Recap in Melbourne 2009

MEGA and FUTURA 2000 at the Art Recap in Melbourne 2009

In addition to art and illustrations for magazines you do the artwork for Skateboards, toys and T-shirts. Do you plan to do more in one of these areas?
I definitively love to work on products. For example, when you do a skateboard or a T-shirt, you have to figure out how your artwork can stay relevant on the medium you are working on. Technical constraints are a good way to force creativity and to explore new approaches. In a near future I will release more garments products, and I’m looking for toys to design.

Skateboard Design by MEGA

Skateboard Design by MEGA

T-Shirt Design by MEGA

T-Shirt Design by MEGA

How do you assess the current development in the street segment?
I plan to start painting on walls again very soon, as an extension of the story I started on paper.
In Germany, the trend is noticeably going back to traditional graffiti. How is it in Indonesia?
In Indonesia most writers are doing traditional pieces, because the art is still new here. Germany was always a few steps ahead the other European countries when it comes to anything visual. Germany, Holland, or Switzerland always produced the best European font makers, and the most creative graphic designers. This also applies to graffiti. Besides, Germany has some of the best graphic design publishers in the world. Die Gestalten Verlag was a major influence when I worked as an art director.

Concept Drawing by MEGA

Concept Drawing by MEGA

You’ve travelled a lot in your life. Which place was for you and your art one of the most inspiring?
I used to live in Brazil, in Argentina, in Australia, and I now live in Indonesia. Every country brought a different experience, and probably left a mark in my artworks. I like to discover different cultures and to learn new languages. Every language shapes the world around you, so the more you speak, the more you see.Supremus - Car Design by MEGA
In October, you exhibit with the “I Just Murdered The Alphabet” series in the Sergeant Paper Gallery in Paris. Are you going on tour with the show?
The show will be presented exclusively in Paris at Sergeant Paper. My 2011 touring exhibition brought me to Melbourne, Sydney, Adelaide, Jakarta, Kuala Lumpur, Berlin, Paris, and Marseille. This year I wanted to focus on one huge show, with a lot of surprises. I think your readers should all book a ticket to Paris for October 2012, because they don’t want to miss it.

What projects are you currently working on?

I’m preparing collaborations with several t-shirt brands. I just finished an artwork for a show organized by Artoyz this summer. I will be the guest artists on the next issue of l’Attrape Rêve, and I work on some other still-secret projects.

www.ilovemega.com

www.ilovemega.com

What is on your agenda for the future?
Right now I’m still in my office in Bali / Indonesia. In the meantime I’ll keep posting one drawing every day on my blog for the next 5 months. I plan to come back to Paris mid-September in order to finish the installation of my show in October. I may come back to Melbourne in early 2013, but nothing is 100% confirmed yet. Keep checking my blog for fresher news…

Thanks so much MEGA.

www.ilovemega.com

“Doctor Moe’s Hospital” Moritz Hoffmann @ Vicious Gallery Hamburg

The music’s got him often: Legendär ist “The Dead Series”, eine Serie toter Rap-Ikonen. Biggie Smalls, Snoop, ODB, Big L u.v.m. pastos in Öl auf Leinwand.

May I introduce: Moritz Hoffmann aka Doctor Moe.

Vom 11.11.2011 bis 25.11.2011 stellt der Berliner Künstler in der Hamburger Vicious Gallery aus. “Doctor Moe’s Hospital, New York – Berlin” ab 20 Uhr.

Wir sehn uns heute Abend.


The Doctor by Moritz Hoffmann

The Doctor by Moritz Hoffmann


1. Wer ist eigentlich „Dr. Moe“?

Eine Kunstfigur. Ein Alter Ego.

2. Wie kamst du zu dem Namen?

Durch die Musik. Damals, in Hamburg, war das mein Name als Musiker.


BIGGIE SMALLS | 2006 | OIL ON CANVAS | 90 x 120 cm | 35 x 47 inch by Moritz Hoffmann

BIGGIE SMALLS | 2006 | OIL ON CANVAS | 90 x 120 cm | 35 x 47 inch by Moritz Hoffmann


3.Wie kam es zu der Entscheidung Künstler zu werden?

Man entscheidet das nicht. Man ist es oder meint es zu sein.

4. Womit bist du angefangen und wo stehst du heute?

2001 machte ich einen Sommerkurs an der School of Visual Arts in New York, zeichnete, malte, entwarf und druckte vor allem T-Shirts. Heute habe ich ein 4-jähriges Studium an der gleichen Schule absolviert, 2009 mit dem Bachelor of Fine Arts abgeschlossen und mir inzwischen ein Oeuvre erarbeitet, das einige Serien umfasst, neben Zeichnungen, Skulpturen, etc.


BIG STUDY (4) | 2007 | OIL ON CANVAS | 350 x 200 cm | 138 x 79 inch by Moritz Hoffmann

BIG STUDY (4) | 2007 | OIL ON CANVAS | 350 x 200 cm | 138 x 79 inch by Moritz Hoffmann


5. Wie würdest du heute deinen Stil beschreiben?

Expressiv.

6. Wer ist dein großes Vorbild?

Jean-Paul Goude, so far so goude. Ansonsten nur tote Maler.

7. Du wurdest bereits in eine kreative Familie hineingeboren und auch deine Freunde spielen eine große Rolle bei deiner Arbeit. Beschreibe uns deinen Kreativ-Kosmos!

Musik, Musik, Musik.


The Dead Series by Moritz Hoffmann

The Dead Series by Moritz Hoffmann


8. Du hast in New York Kunst studiert, welchen Einfluss hatte die Stadt auf deinen Style?

Keinen direkten. Schwer zu sagen. Wahrscheinlich einen sehr großen. Wenn ich in Hamburg geblieben wäre, würde ich heute vielleicht Turnschuhe verkaufen.

9. Neben Kunst hegst du eine Leidenschaft für Mode und hast sogar eine eigene Marke namens „Whalehawk“. Woher die Connection?

Es war der Versuch, mit zwei amerikanischen Kollegen, Geld zu verdienen. Es ist aber eine eigene und andere Disziplin, die man konsequent verfolgen muss.


The Dead Series Shirts by Moritz Hoffmann

The Dead Series Shirts by Moritz Hoffmann


10. Was bedeutet Rap Musik für dich und deine Kunst?

Zitat aus meinem Artist’s Statement:

Wassily Kandinsky claimed his paintings could be heard and many thought he was talking nonsense. Today we know he was right. Scientists say that we all link sound and color mentally at some level and that some people consciously realize the crossover of senses in their brains. This neurologically based phenomenon is called SYNESTHESIA. Stimulations of one sensory lead to automatic, involuntary experiences in a second sensory (… a Swiss musician sees certain colors when she hears specific notes but she also associates specific tastes with different pairs of notes: Johann Sebastian Bach, for example is particularly creamy).

I use music as a source of inspiration especially jazz improvisations for the new series: “Doctor Moe – Who is Doctor Moe“. So the process is not driven by logic calculations. It‘s more like improvised performances influenced by tunes, rhythms, unconscious feelings, vibrations, moods. If you are lucky you are surprised of something unexpected, one way to avoid excessive mannerisms.


Are you a Dutch Master Killah Study Whalehawk by Moritz Hoffmann

Are you a Dutch Master Killah Study Whalehawk by Moritz Hoffmann


11. Im Frühjahr 2011 bist du aus Hamburg nach Berlin gezogen. Was bietet dir Berlin?

Meine Heimatstadt ist Frankfurt am Main. Von dort sind wir nach Hamburg gezogen. Von Hamburg bin ich nach New York und von dort auf dem direkten Weg nach Berlin. Die Amerikaner nennen Berlin “das gemütliche New York.“

13. Am 11.11.2011 zeigst du deine Werke in der Hamburger Vicious Gallery. Was dürfen wir erwarten?

Paintings, Collages, Drawings, Mixed Media und das Hemd der Toten.

14. Wie geht’s weiter? Pläne?

Vor allem, nicht mit Bullshit Geld verdienen.


Doctor Moe's Hospital by Moritz Hoffmann

Doctor Moe's Hospital by Moritz Hoffmann

Links: http://www.hoffmannmoritz.com/index.html

Solo Show Moritz Hoffmann / Doctor Moe’s Hospital New York – Berlin

Vernissage: 11.11.2011, 20 – 24 Uhr

Vicious Gallery

Kleine Freiheit 46

22767 Hamburg, St. Pauli

http://blog.viciousgallery.com/?p=556

www.viciousgallery.com

Moritz Hoffmann

Moritz Hoffmann

Victor Castillo “Masters of the Universe” @ Heliumcowboy Artspace

Am Freitag den 28.10.2011 ist der chilenische Künstler Victor Castillo zu Gast bei Heliumcowboy in Hamburg.  “Masters of the Universe” lautet der Titel seiner Ausstellung und zeigt eine sagenhaft-groteske Sammlung Low-Brow Art. Kuratiert wird das ganze von Jörg Heikhaus (Heliumcowboy).

Liebhaber von Anti-Idyllen, apokalyptischen Szenarien und grotesken Fratzen sind herzlich eingeladen sich am Freitag ab 19 Uhr unter dem Alibi “Kunstausstellung” ein Kaltgetränk zu genehmigen.

Jörg, gibt es eigentlich auch Würstchen?

Wer sich fragt, wer ist eigentlich Victor Castillo? Hier…

Victor Castillo @ work

Und hier die genaue Adresse:

heliumcowboy artspace
Bäckerbreitergang 75
20355 Hamburg
Deutschland

Victor Castillo
Victor Castillo

Victor Castillo: 
Masters Of The Universe
Eröffnung: 28. Oktober 2011, 19-23 Uhr
Ausstellung bis Anfang Dezember

Für weitere Informationen und Bildmaterial: hello@heliumcowboy.com | 
040 – 484 088 oder http://heliumcowboy.squarespace.com/

http://www.victor-castillo.com/

http://victor-castillo.blogspot.com/

Victor Castillo Masters of the Universe
Victor Castillo Masters of the Universe

streetwear today live 2011 in Bochum

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Streetwear Today Live 29.7.2011 Bochum

Streetwear Today Live 29.7.2011 Bochum

Noch müde von der Heimfahrt, aber immer noch elektrisiert vom Sound der neuseeländischen Soul-Matadore Electric Wire Hustle…

Streetwear Today the Live Issue, initiiert von Chefredakteur Martin Magielka, fand gestern Abend im alten Katholikentagsbahnhof (Rotunde) in Bochum statt. Es handelt sich dabei um den ehemaligen Bochumer Hauptbahnhof, zwischen Bermuda3Eck und Riff. Ein etwas morbider Bau, der seit Anfang 2010 aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist und heute für Parties, Konzerte und Ausstellungen genutzt wird.

Streetwear Today Live Issue 2011

Streetwear Today Live Issue 2011

Alter Katholikentagsbahnhof (Rotunde) Bochum

Alter Katholikentagsbahnhof (Rotunde) Bochum

Rotunde Bochum

Rotunde Bochum

“Ein magischer Ort, der trotz seiner Größe eine gewisse Intimität bewahrt”, bringt es Tyler Cuddy auf den Punkt. Tyler, kalifornischer Surf Fotograf, war sozusagen Teil des Events. Mit seinen Bildern für die australische Surfmarke Billabong tourt er gerade durch Deutschland. Stw2d Live war sein erster Stop:

Tyler Cuddy for Billabong Exhibition @ Streetwear Today Live

Tyler Cuddy for Billabong Exhibition @ Streetwear Today Live

http://www.tylercuddy.com/

http://www.tylercuddy.com/

Tyler war natürlich nicht der einzige großartige Artist des Abends. Zu Gast waren außerdem einige Künstler aus dem 2011 erschienenen Buch “Arabic Graffiti” von Pascal Zoghbi und Stone, aus dem “From Here To Fame” Verlag. Ich hätte jedenfalls nie gedacht, dass es so dicke Eddings gibt…

www.fromheretofame.com/books/arabic

www.fromheretofame.com/books/arabic

Arabic Graffiti @ Streetwear Today Live

Arabic Graffiti @ Streetwear Today Live

Arabic Graffiti diverse

Arabic Graffiti Diverse

Im Nachbarraum erwarteten uns dann einige Exponate des Ultra Magazins aus Dortmund. Es handelt sich dabei um ein digitales Magazin für urban Art, globale Subkultur und Graffiti. http://www.ultramag.de/

www.ultramag.de

www.ultramag.de

Ultra Magazine @ Streetwear Today Live 2011

Ultra Magazine @ Streetwear Today Live 2011

Mir persönlich gefiel dieses Werk auch sehr gut:

Zur Info: Die Printausgabe ist an der Kasse erhältlich

Zur Info: Die Printausgabe ist an der Kasse erhältlich

Ein persönliches Highlight für mich war die Ausstellung des Sneakermuseums, kuratiert vom Kölner Streetwear- und Sneaker Store “The Good Will Out”. http://www.sneakermuseum.de/ http://www.thegoodwillout.com/

Eine zirka zehn Meter lange Vitrine voll mit Sneaker Raritäten. Wow. Ich habe versucht, jede einzelne Reihe genau unter die Linse zu nehmen, es war jedoch leider etwas dunkel. Bitte um Nachsicht!

www.sneakermuseum.de

www.sneakermuseum.de

Ich beginne natürlich mit dem Sneaker aus meiner Heimatstadt…

Nike Dunk High St. Pauli

Nike Dunk High St. Pauli

Da es insgesamt 49 verschiedene Modelle waren, habe ich sie etwas zusammengefasst:

v.l.n.r. unten nach oben: Nike Low Pro What the Dunk (2x), Nike Dunk High Mighty Crown, Dunk High Pro SB Twin Peaks, Dunk High Pro SB Huxtable

v.l.n.r. unten nach oben: Nike Low Pro What the Dunk (2x), Nike Dunk High Mighty Crown, Dunk High Pro SB Twin Peaks, Dunk High Pro SB Huxtable

Dunk High Pro SB Tweed, Dunk High Pro SB Gucci, Dunk High DQM, Dunk High Pro SB HUF, Dunk High NL UNDFTD, Dunk High Alife Rivington Club

Dunk High Pro SB Tweed, Dunk High Pro SB Gucci, Dunk High DQM, Dunk High Pro SB HUF, Dunk High NL UNDFTD, Dunk High Alife Rivington Club

Dunk High Pro SB Maple Bison, Dunk High Pro SB Unlucky, Dunk High Pro SB Shoe Goo, Dunk Pro SB Papa Bear, Dunk Pro SB Mama Bear, Dunk Low Pro SB Mrs. Pacman

Dunk High Pro SB Maple Bison, Dunk High Pro SB Unlucky, Dunk High Pro SB Shoe Goo, Dunk Pro SB Papa Bear, Dunk Pro SB Mama Bear, Dunk Low Pro SB Mrs. Pacman

Dunk Low Pro SB De La Soul, Dunk Low Pro SB Skate or Die, Dunk Low SB Space Tiger, Dunk Low Pro SB Heineken, Dunk Low Pro SB Raygun, Dunk Low Animal Edition Safari

Dunk Low Pro SB De La Soul, Dunk Low Pro SB Skate or Die, Dunk Low SB Space Tiger, Dunk Low Pro SB Heineken, Dunk Low Pro SB Raygun, Dunk Low Animal Edition Safari

Dunk Low Pro SB Reese Forbes, Dunk Low Kicks Hawaii Aloha, Dunk Low Pro SB Tiffany, Dunk Low Pro SB Blue Lobster, Dunk Low Pro SB Pushead, Dunk High Pro SB Send Help

Dunk Low Pro SB Reese Forbes, Dunk Low Kicks Hawaii Aloha, Dunk Low Pro SB Tiffany, Dunk Low Pro SB Blue Lobster, Dunk Low Pro SB Pushead, Dunk High Pro SB Send Help

Dunk Low Pro SB Freddy Krueger, Trainer Dunk High Mita, Trainer Dunk Low Stussy World Tour, Dunk Low by Chris Lundy Laser Pack, Dunk Low Wmns One Piece, Dunk High Glow in the dark

Dunk Low Pro SB Freddy Krueger, Trainer Dunk High Mita, Trainer Dunk Low Stussy World Tour, Dunk Low by Chris Lundy Laser Pack, Dunk Low Wmns One Piece, Dunk High Glow in the dark

Nike Dunk High Panda Ueno Park

Nike Dunk High Panda Ueno Park

Dunk High Questlove (black, red, yellow), Dunk Low Pro SB True Red, Dunk Low Pro SB Cali, Dunk Low Pro SB Jedi

Dunk High Questlove (black, red, yellow), Dunk Low Pro SB True Red, Dunk Low Pro SB Cali, Dunk Low Pro SB Jedi

Dunk Low Pro SB Cinco de mayo, Dunk High Pro SB DUNKLE, Dunk High Pro SB MF Doom, other 3: untitled

Dunk Low Pro SB Cinco de mayo, Dunk High Pro SB DUNKLE, Dunk High Pro SB MF Doom, other 3: untitled

Das anschließende Konzert von “Electric Wire Hustle” aus Wellington, (Neuseeland) sorgte mit einem Mix aus futuristischen HipHop-Rhythmen, souligem R&B und groovenden Synthezisersounds für die gepflegte Event-Abschluss-Sahnehaube. http://www.electricwirehustle.com/

Die Menschenmenge und hohe Luftfeuchtigkeit sorgten leider für eine derartige Bildqualität

Die Menschenmenge und hohe Luftfeuchtigkeit sorgten leider für eine derartige Bildqualität

Zugegeben, es ist nicht einfach dieses Event mit wenig Text und Bildern zusammen zu fassen.

Zwei Worte von mir persönlich:

Danke Martin!

Tour de la cr̩ativit̩ РDie Stadt als Galerie

Im August 2011 widmet sich die „Tour de la créativité“ der Kunst im öffentlichen Raum.

Tour de la créativité Berlin - Hamburg

Tour de la créativité Berlin - Hamburg

Kurze Erklärung um was es geht: Die „Tour de la créativité“ organisiert Art Walks, Events und Ausstellungen wie die “PAPER WORKS“ in Zusammenarbeit mit der Berliner Circleculture Gallery oder die „COWBOYS UND ALIENS“ Ausstellung die durch die Hamburger Galerie heliumcowboy artspace organisiert wird.

Ein Paar nähere Infos zu den öffentlichen Führungen:
Vom 2.8. bis 13.8.2011 in Hamburg und vom 16.8. bis 27.8.2011 in Berlin findet die Tour jeden Dienstag, Mittwoch und Samstag durch das Dickicht der urbanen Leinwände statt. Tourguides in Berlin sind Anne Lauendorf und Ingo Stern; in Hamburg steht Elmar Lause zum Auskunftsdienst bereit.

Wer Lust hat mit zu stylen muss sich eine Woche vorher auf www.pdlc.de/tour bewerben.

Treffpunkt für Tourteilnemer ist jeweils um 17 Uhr an der „Blauen Tür“ in der Schanze in Hamburg oder in Berlin Mitte. Nähere Infos zu den Führungen gibt es auch alles auf ihrer Website. Die wichtigsten Daten zu den Kunstwerken der „Tour de la créativité“ werden zusätzlich über QR-Tags im Umfeld der Kunstwerke auch für Nicht-Tourteilnehmer zur Verfügung gestellt.

Weiteres:

Die „Tour de la créativité“ – Art Walks „Specials“

Neben der Tour gewinnen die Teilnehmer einen Besuch der Vernissage PAPER WORKS in Berlin, „COWBOYS und ALIENS“ in Hamburg, einen Hausbesuches bei den Kunstsammlern Jörg Heikhaus von heliumcowboy artspace in Hamburg und Christian Awe in Berlin, eine Künstlertour mit Jan Müller-Wiefel in Hamburg und Jan Kage alias Yaneq in Berlin oder eine Live-Painting-WG-Party mit Stohead in Hamburg und Jaybo a.k.a. Monk in Berlin.

Bedingungen für die Teilnahme: man muss 18 sein undsich vorher hier anmelden: www. pdlc.de/tour. Pro Tour ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt. Check: www.pdlc.de/tour.

Fun n’ Fame, Let’s go!

The Helping Hounds Of Hell @Hamburger Botschaft

Gestern Abend war es soweit: Die hilfsbereiten Höllenhunde aka “The helping hounds of hell” haben die Hamburger Botschaft unsicher gemacht um mit dem Erlös des Verkaufs ihrer kunstvoll gestalteten Skateboards  die “Fair Play Stiftung” zu unterstützen.

(Info: Fair Play setzt sich das Ziel, präventive Sicherheitskonzepte zu entwickeln und Möglichkeiten zum Umgang mit den Folgen von Gewaltausschreitungen aufzuzeigen.)

Knapp 50 Decks wurden in kleine Kunstwerke verwandelt, handgefertigt, die zum Stückpreis von 350 € ersteigert werden konnten. Zu den Kreateuren gehörten:

1010, 4000,  44flavours,  Victor Ash,  Jim Avignon,  Boxi,  Thomas Bratzke,  Jon Burgerman,  Daim,  Dave the Chimp,  Alex Diamond,  Gabriel Dubois,  Groupe Dejour,  Herakut,  Boris Hoppek,  Ollie Johns, Kingdrips,  Mario Kleinschmidt,  Henning Kles,  Daniel Man,  Casey McKee,  Morky,  New2,  SAN,  Lena Schmidt,  Daniel Schuessler,  S-Fly,  Smash 137,  Stefan Strumbel,  Tasek,  Tilt  und  Axel Void.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Isabel Abele und Jörg Heikhaus Inhaber der Hamburger urban contemporary Art Galerie Heliumcowboy Artspace.

Boardsponsor war die Hamburger Skateboardfirma TRAP Skateboards.

Am 21. Januar 2011 war die Ausstellung bereits in Berlin in der Berlin Art Projects Gallery (Unter den Linden 40)

Das wohltätige Kunst Projekt wurde 2007 vom Berliner Design Studio GROUPE DEJOUR erstmalig ins Leben gerufen. Damals ging der Erlös an das Sage Children’s Hospital in Senegal.

Eine extrem gelungene Veranstaltung!

Hier ein Paar Impressionen des gestrigen Abends:

Boris Hoppek

Boris Hoppek

various artists

various artists

Stefan Strumbel

Stefan Strumbel

The helping hounds of hell @ Hamburger Botschaft

The helping hounds of hell @ Hamburger Botschaft

Skatezeug

Skatezeug

various

various

acupuncture deck

acupuncture deck

für weitere Informationen check: http://www.houndsofhell.de/

Heliumcowboy Artspace auf Tour! 1st project: “The Alex Diamond Mining Company”

Heliumcowboy Artspace presents: The Alex Diamond Mining Company (USA) “INTO THE NIGHT” Tour

The Alex Diamond Mining Company

The Alex Diamond Mining Company

Wann: 29. Januar – 12. März 2011
Vernissage: 29. Januar, 20 Uhr

Wo: Nice/Nice Exhibition Space
Deisterstr. 55
30449 Hannover

Artist Portrait "The Alex Diamond Mining Company"

Artist Portrait "The Alex Diamond Mining Company"

Ja richtig gelesen: Das Heliumcowboy Artspace löst sich aus den Fängen der festen Räume >  weg von der klassischen Galerie, Road Trip Baby und ab nach Hannover!

Im Stile einer „artist run factory“, wird die frisch gegründete und um jeweils wechselnde und neue Kollaborateure erweiterte THE ALEX DIAMOND MINING COMPANY mit der Ausstellungsserie INTO THE NIGHT auf Tournee gehen. Das entstehende Werk wird im Laufe dieser Tour iterativ anwachsen, sowohl im Bezug auf die Arbeiten als auch auf das Umsetzungsverfahren, die Räume und Orte, etc.

Flyer "INTO THE NIGHT TOUR"

Flyer "INTO THE NIGHT TOUR"

Dabei steht als Haupttechnik das aufwendige Verfahren des Holzschnitts im Mittelpunkt, jedoch als einmalige Positiv-Umsetzung und nicht als Druck (negativ). Orientiert an den traditionellen Werken japanischer Künstler des 18. und 19. Jahrhunderts (Hokusai, Hiroshige), überträgt THE ALEX DIAMOND MINING COMPANY Bezüge dieser Arbeiten in die heutige Zeit: Handwerk, Reisen, Nomadentum,
Urbanität, Tradition …

into the night - 01 | wood carving, acryllic paint, 30 x 50 cm (2011)

into the night - 01 | wood carving, acryllic paint, 30 x 50 cm (2011)

Hier ein bisschen Stoff zum Künstler:

Der Versuch, Alex Diamond zu beschreiben gerät schon bei der Frage nach der Vita ins Stocken: Als Person nicht greifbar, als Künstler nur schwer einzuordnen, ist Alex Diamond mehr Phantasie als Realität. Es geht ausschließlich um das Werk und seine Präsentation, nicht um die Persönlichkeit eines Individuums. Und so erschafft sich Alex Diamond stets neu, wenn er in seinen zumeist monothematischen und inszenierten Ausstellungen in wechselnden Rollen und Charakteren auftritt.

the flying fisherman | wood carving, acryllic paint, 50 x 70 cm (2010)

the flying fisherman | wood carving, acryllic paint, 50 x 70 cm (2010)

Nicht beschränkt durch einen Lebenslauf, eine prägende Ausbildung oder gar einen festen Stil oder Techniken, entwickelt Diamond mit jeder neuen Serie auch eine ganz spezifische Gegenwart für den „Künstler hinter den Bildern“. Dies ist ungewöhnlich, aber ermöglicht auch Freiheiten, die andere Künstler nicht haben. Da ist der Rückweg versperrt, wo Diamond wieder und wieder eine neue Geschichte erzählen kann, denn vor allem das ist Alex Diamond: Geschichtenerzähler, Verführer, Katalysator.Es geht nicht um Personenkult, es ist auch eine Abkehr von der Gewichtung, die die Person des Künstlers heutzutage erfährt. Es geht um die Wandelbarkeit einer immer neuen Inkarnation des Künstlers als Teil seiner Arbeit.

Work in progress

Work in progress

Alex Diamond ist ein Künstler, der augenscheinlich nur durch die Kunst lebt, die er erschafft – er selbst ist die Schnittmenge seiner Arbeiten. Er spielt mit dem Betrachter auf visuellen Metaebenen; in einem Moment gefällig, im nächsten verstörend. Unabhängig von Stilen oder Techniken spiegelt Diamond das Leben und den ständigen Kampf um Besitz, Macht, Überleben und Liebe auf bewundernswert lässige Art.

they come over the falls at night | wood carving, acryllic, 140 x 100 cm (2010)

they come over the falls at night | wood carving, acryllic, 140 x 100 cm (2010)

Künstler-Website: www.demoncatcher.com

Los Leute: Road Trip!