May I introduce: Too Much Posse London

Some month ago I stumbled over an image with a printed hoodie wording „Too Much Posse“ one of the best brand names I’ve ever heard! So I caught up with Ted, the founder of the London-based collective for an interview. Let me introduce: Too Much Posse

Too Much Posse London

Too Much Posse London

Hi Ted, can you tell me first: „Too Much Posse“ what is it all about?

We are a London based lifestyle brand. We started in 2006 with two of us. I personnaly control and run the business. Over the years many other people entered our crew as affiliates, people behind the scenes like designers, DJs, writers etc.
What was your intention to start a brand?

We thought we could do a lot better than some of these brands out there today. We didn’t decide to make toomuchposse! a collective, it just happened. Say no more.

Ted founder of Too Much Posse

Rapper Action Bronson from NYC wearing Too Much Posse Beanie

How would you describe the TMP Style?

LONDON.
TMP is going since 2006. In these days it’s not easy to start a streetwear brand. Things have changed, today it feels like everything is available in stores or in the internet. geographical distances are no barrier anymore. Can you tell us how you keep things afloat?

Nothing is hard to find nowadays. We started when so called ‘streetwear’ wasn’t as popular as it is now. But Its the same with all brands, including toomuchposse, but we try to be consistent with our designs and collection and there is also a lifestyle/culture behind the brand… which a lot say they have but at the end of the day they don’t. With a love for youth culture combined with a need for innovative and inspirational design we take inspiration from haute couture to graffiti and represent street culture – nothing more, nothing less. Doin Crime all the Time.

Too Much London

Too Much London

toomuchposse london

toomuchposse london

Too Much Posse T-Shirt

Too Much Posse T-Shirt

Where do you guys get most of your inspiration from?

Everywhere really, from everything I see, everything I do, everything I eat, everything I fuck.
What is behind the name toomuchposse?

YOU CAN NEVER HAVE TOO MUCH OF A GOOD THING.

Too Much Posse - Streetwear

Too Much Posse - Streetwear

Have your goals changed since you started the brand?

We were alot younger when we started. It is now a business aswell as a love.
How did your connection to streetwear developed?

We don’t like the term streetwear, a lot of these people doing it are not STREET, but we were put into that catergory from the style of clothes we were producing. I don’t pay attention to a lot of the people within the scene, Aaron Bondaroff caught our eye when we first started when he was running things in nyc but now we just do our own thing.

Too Much Posse London Street Culture

Too Much Posse London Street Culture

Your Collection consist of Styles which are both innovative and inspirational. Sometimes with with big prints and also quiet, elegant styles. What is you philosophy in design and how do you judge the present development in streetwear?

I think everything needs to be wearable. No one is wearing really loud stuff anymore, people want logo based clothing or even completely plain clothing. Im sure this will change soon and go back around like it always does, but for the moment we produce garments that are high quality and wearable.

Too Much Posse Brand

Too Much Posse Brand

It’s always a small degree between becoming commercial and stay faithful. How do you solve this task?

The stores we deal with are very good to us and we have built close relationships with them. Business is booming in London and loyalty is priceless.

Too Much of everything is never enough - toomuchposse

Too Much of everything is never enough - toomuchposse

Future plans?

Hostile takeovers!

Too Much Posse - Hostile takeovers

Too Much Posse - Hostile takeovers

Here you find the actual AW 12 Lookbook. The collection is available at Urban Industry (www.urbanindustry.co.uk), Donuts Store (Bristol), Open Lifestyle Store (Leeds), Roktic East (London), Le Fix + (Copenhagen, Denmark), Natterjacks (Surrey), Art in Transit (London) and The Bench (Birmingham)

Too Much Sportswear Lookbook AW 12

Too Much Sportswear Lookbook AW 12

Have a look @:

www.toomuchposse.com

www.toomuchposse.com/blog

www.toomuchposse.tumblr.com

www.instagram.com/toomuchlondon

www.facebook.com/toomuchposse

May I introduce: SWANSKI

Swanski ist Maler, Grafiker und Illustrator. Skateboarding und Kunst sind seine Leidenschaft. Er hat ein Faible für hauswandfüllende Artworks und Höhenangst. Darf ich vorstellen: Swanski

Swanski

Swanski

Du hast ein Faible für große Flächen. Was reizt Dich an Kunst in schwindelerregenden Höhen und woher die Leidenschaft für hauswandfüllende Motive?

Ich bin mit Skateboarding groß geworden und von seinem Kosmos beeinflusst.
Ich war nie ein Graffiti Künstler, obwohl ich immer einen Marker oder ein Paar handgemachte Sticker dabei hatte. Angefangen habe ich mit Illustrationen, dann folgten Wände. Nachdem mich mein Freund Coskun von der A.F. Gallery aus Köln gebeten hat ein riesiges Wallpaint nahe seiner Galerie zu machen, war ich angefixt. Denn das Gefühl vor einer 20 oder 40 Meter hohen Wand zu stehen die dein Bild trägt ist einfach unbeschreiblich.

Wie kamst Du eigentlich zur Kunst?

Ich zeichne seit ich denken kann und bin nebenbei Designer und Illustrator. Ich bin nach dem Abitur nach Deutschland gekommen um hier zu studieren und begann als freier Grafiker zu arbeiten. Angefangen habe ich mit Skateboard Designs für Hessenmob und Cliché zum Beispiel. Somit habe ich eigentlich eher das Leben im Studio und auf dem Skateboard studiert, als richtig an der Uni.

Artwork on Canvas by Swanski

Artwork on Canvas by Swanski

Du hast Dir mittlerweile in der Streetwear und Skateboard Szene einen Namen gemacht. Wo hat diese Verbindung ihren Ursprung?

Streetwear und Skateboarding sind eng miteinander verknüpft. Als Skater haben wir bereits früh Statements mit unserem Dress Code gegeben, die wiederum extremen Einfluss auf andere Labels genommen haben. Meine Streewear-Historie hat eigentlich ganz typisch angefangen. Wir sind eine „Do It Yourself“ – Generation. Ich habe bereits mit 15 angefangen Motive für T-Shirts und Hoodies zu entwerfen, die ich anschließend an meine Freunde verkauft habe. Extrem limitierte Kleinsteditionen von 30 manchmal auch nur zehn Stück. Und so kam die Sache ins Rollen.

Deine Motive zeigen oft Fabelwesen aus dem Tierreich. Woher diese (Tier)Vorliebe?

Meine Malereien sind eigentlich eine Studie des Ecosystems, welches eigentlich viel wichtiger für uns heute ist als Dinge wie beispielsweise Kapitalismus. Das „Dickicht“ ist unabhängig, es ist der Anfang und das Ende, ein Nährstoff und Verbraucher in einem.

Wholepiece in Bochum, Swanski

Wholepiece in Bochum, Swanski

Du betreibst zusätzlich eine eigene Modemarke namens Turbokolor. Wie kam es dazu und welche Styles bietet die Marke?
Ich wollte immer selber entscheiden was ich trage und wie es aussieht. Turbokolor macht meine Kunst erschwinglicher, denn nicht jeder kann sich ein Bild von mir leisten, aber ein T-Shirt schon. Irgendwann wurde aus der sache ernst und wir haben uns dazu entschlossen eine gesamte Kollektion bestehend aus Tops, Hosen, Hoodies, Accessoires und auch einer kleinen experimentellen Line namens „i“ by Turbokolor herauszubringen. Alle Teile sind von Kunst und Skateboarding inspiriert. Sie dienen uns als Textiler Code um diese Kultur zu unterstützen.

Rooftop in L.A., Swanski

Rooftop in L.A., Swanski

„Urban Culture ist längst nicht mehr nur vorm Laden zu übernachten um den „Must-Have“ Sneaker zu ergattern. Es ist eine Kultur mit Leuten, die kompromisslos nach vorne gehen, oft auch was riskieren aber immer das tun, was ihr Herz ihnen sagt“, Pawel Swanski.

Wallpiece by Swanski, Los Angeles

Wallpiece by Swanski, Los Angeles

Du hast bereits Produkte für Brands wie Nike, Mob Skateboards oder Lakai Footwear gestaltet. Welchen Background braucht eine Marke um für Dich interessanter Kooperationspartner zu sein?
Ich muss hinter der Marke stehen. Die Leute hinter Mob, Girl oder Lakai stehen voll hinter ihrer Marke. Das wichtigste für mich ist gegenseitiger Respekt. Ich bin nicht käuflich und arbeite für nichts an das ich eigentlich nicht glaube.

Neben Deiner Arbeit als Solokünstler bist Du in einer Crew mit sechs weiteren Heads aus dem Street Art Bereich, wie The London Police, Flying Förtress aus München, M-City aus Danzig, Will Barras aus London und Borek aus Breslau. Wie entstanden diese Verbindungen?
Wir sind das so genannte „Team von Enthusiasten“. Ähnlich wie bei Skateboardmarken haben wir ein Team von Künstlern. Wir sind keine richtige Crew, obwohl wir oft zusammen arbeiten. Es sind alles Freunde von mi. Manchmal malen wir zusammen, manchmal machen wir T-Shirts zusammen für Turbokolor. Wir unterstützen uns einfach gegenseitig.

Artwork by Swanski

Artwork by Swanski

Du warst 2011 mit Deiner Crew auf Tour. Worum ging es bei der Road Show, welche Locations hattet Ihr auf der Agenda und was gab es zu sehen?
Es war eine Tour die von Turbokolor unterstützt wurde. Eine Serie von Events in z.B. Bochum, Berlin, Gießen, Wien oder Bielefeld wo ich Wände gemalt, oder Ausstellungen gemacht habe. Es war super, wir haben viele nette Leute kennengelernt und viele Sachen sind einfach spontan passiert. Ich liebe Touren.

Du betreibst neben deiner freien Kunst eine Agentur namens Swanarts. Worum geht es da?
Swanarts ist der kommerzielle Teil von dem was ich mache. Es ist ein One-Man-Studio. In dem ich zum Beispiel Designs, Illustration oder Animationen für Kunden wie MTV oder VH1 mache.

Wenn Du die freie Wahl hättest, welchem Gebäude würdest Du gerne ein Swanski Wholepiece verpassen?
Das ist schwer zu sagen. In letzter Zeit stehe ich jedenfalls total auf richtig große Sachen. Eigentlich witzig, denn um ehrlich zu sein habe ich Höhenangst. Nicht unbedingt förderlich für meine Arbeit. Das letzte Mal, auf einem Festival in Katowice in Polen habe ich ein 12-stöckiges Gebäude bemalt, das war ein bisschen stressig auf der Leiter…

Leinwand von Swanski

Leinwand von Swanski

Was steht auf Deiner Agenda für die Zukunft?
Was für mich heißt Ich plane wieder in die USA zu fahren und ein Paar Projekte zu realisieren. Zwei Ausstellungen sind dieses Jahr noch geplant und ein Paar coole Kollaborationen. Ansonsten möchte ich weniger Stress und Druck haben. Ich liebe es zu malen, zu reisen und Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Glücklich zu sein steht ganz groß auf meiner Agenda.

art portfolio:
www.swanofobia.com

commercial work:
www.swanarts.com

clothing company:
www.turbokolor.com

Das gesamte Feature können Sie in der aktuellen X-Ray Ausgabe lesen.

Sykum Footwear – Interview mit Jochen Bauer (Playboard Magazin)

Sykum Low Wool Grey design by Jochen Bauer

Sykum Low Wool Grey design by Jochen Bauer

Sykum wurde 1999 als erste rein europäische Skateshoe Company von den Brüdern Armin und Jochen Bauer ins Leben gerufen. Beide sind aktive Skate- und Snowboarder und gleichzeitig Inhaber und Geschäftsführer der Beatnuts GmbH & Co. KG. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Regenstauf in der Nähe von Regensburg verfügt sowohl über zwei Einzelhandelsgeschäfte als auch über einen Großhandel mit Fokus auf Skate-, Snowboard- und Streetwearbrands. Des Weiteren befindet sich auch die Chefredaktion des europäischen Skate- und Snowboardmagazin Playboard im bayerischen Headquarter.

Jochen Bauer über Sykum:

“Durch unseren Skate- und Snowboardshop, sowie unsere eigene Boardsportbegeisterung, hatten wir schon immer einen engen Draht zur Szene. Hinzu kamen bestehende Vertriebs- und Produktionskontakte, so dass es für uns nur eine logische Konsequenz war einen eigenen Schuhbrand hervorzubringen.
Nachdem wir Ende der Neunziger als Vertrieb schon aktiv an der Schuhproduktion mit Designs und Farbgebung für den europäischen Markt beteiligt waren und auch auf Ressourcen zurückgreifen konnten, war es für uns möglich einen weiteren Schritt zu gehen und mit einem eigenen Footwear Brand auf den Markt zu kommen. Sykum ist unser eigenes Baby und eine Wortkreation vom lateinischen Begriff Secundum – der Zweite. Unser zweites Schuhprojekt sozusagen, nachdem wir früher nur als Footwear Vertrieb fungierten. Das lateinische Wort wurde mit einem Y und K noch etwas modifiziert, da es im Englischsprachigen sehr einprägsam ist und Sykum war geboren.
Die Philosophie von Sykum beruht insbesondere auf familiären, sowie engen freundschaftlichen Werten und Beziehungen. Seit jeher stecken jede Menge Leute ihr Herzblut in den Brand, ohne dabei den Spaß an der Sache zu verlieren. Denn der Spaß ist es worum es uns geht, sei es beim Downhill vom Dorfhügel, beim ersten Dropin, beim Powderturn oder beim Schmusen in der Disko.”

Sykum Sk8 Brown

Sykum Sk8 Brown

Beschreibe uns kurz die Designausrichtung der Marke.

Im Prinzip haben wir immer Schuhe für die Straße, dem Concrete Jungle konzipiert. Die Kernkompetenz von Sykum liegt zweifelsfrei bei Schuhen, allerdings wird unsere jeweilige Kollektion um eine solides Softgood- und Accessoiresrepertoire ergänzt.
In Punkto Schuhen werden wir zukünftig einige neue Modelle speziell für den Lifestylebereich an den Start bringen.

Was ist das Einzigartige an Sykum?

Wir haben sehr früh mit neuen Materialien gearbeitet und viel ausprobiert. Wir hatten noch vor allen anderen großen US Skatebrands Schuhe in Schlangenlederoptik, perforiertem Leder, Streetart-Koops (Imperial MAR Schuh von 2007) etc. Wir versuchen dies beizubehalten und weiter zu entwickeln, natürlich schauen wir uns den Stil der Zeit an und lehnen unsere Modelle an, bringen aber weiterhin viele neue Einflüsse / Ideen mit ein. Man wird älter, erfahrener, nimmt neue Einflüsse mit auf und entwickelt sich ständig weiter. Das Besondere an Sykum sind auf jeden Fall die geringen Produktionsmengen bei ausgewählten Modellen und das Underdawg-Image von Sykum. Man darf sich also sicher sein, dass man beim Tragen von einem Sykum Schuh einen gewissen Grad Einzigartigkeit für sich gepachtet hat. Der Stil der Schuh grenzt definitiv niemanden aus. Skater, Nicht-Skater, Hip-Hop Outfit oder Röhrenjeans, die Schuhe sind allesamt kompatibel mit jedem Outfit, Borat Badeanzug miteinbezogen.

Was sind die Highlights der neuesten Kollektion?

Für Spring 2012 kam unser »YSK8« (Why Skate) Modell unter die Kreissäge, wurde am Schaft gekürzt und bekommt mit dem »YSK8-low« nun einen kleinen Bruder. Dieser wird zum attraktiven Kurs in ausgewählten Farbcombis und aus verschiedenen Materialien (Canvas & Wool) zu haben sein. Unser 2010er Erfolgsmodell »Basic« wird auch im nächsten Jahr definitiv wieder der Renner sein, denn es erscheint in weiteren Farbvarianten und in einer Wool- und Jeansedition. Sollte man sich anschauen!
Gibt es Besonderheiten bei den Kollektionen?

Es gibt 2 Linien bei Sykum: Skate und Lifestyle und es gibt jedes Jahr bestimmte Limited Edition Modelle. Wir arbeiten auch mit verschiedenen Firmen / Künstlern in Kooperation. Wir wollen anderen die Möglichkeit geben, mit uns einen Schuh zu entwerfen, der ganz nach ihrem Geschmack ist und auch unseren Lifestyle widerspiegelt!

Was gibt es über den Erfolg des Labels zu sagen?

Seit 1999 hat Sykum immer einen Schritt nach vorne gemacht, seinen eigenen kreativen Stil entwickelt und zahlreiche Erfolgsmodelle auf den Markt geworfen. Unser Imperial Modell ist seit 1999 fest im Programm und wurde in der langen Zeit lediglich in kleinen Details verändert. Gerade die Topmodelle werden nicht jedes Jahr neu entworfen oder sogar ganz aus der Line gestrichen, wie bei anderen Labels, sondern farblich den neusten Trends angepasst und in Sondereditionen zum Verkauf angeboten. Den Vulcan gab es daher schon in diversen Farbvarianten, die ltd. Edition des Imperial mit dem portugiesischen Graffitikünstler MAR wurde daher auch als Vorreiter der neuen Streetart-Kollabos der Schuhbrands zum Topseller und war schneller ausverkauft als wir gedacht haben. Und selbst die ersten europäischen Signature Skateschuhe mit den Proridern Dimitri Stathis (SUI) und Harri Puupponen (FIN) waren fester Bestandteil der Sykum Kollektion und ein echter Erfolg für uns. Für die Zukunft haben wir viele Pläne und arbeiten derzeit an einem großen Brandbook, das im Frühjahr 2012 mit der neuen Kollektion erscheinen soll.

Sykum Sk8 navy-red www.sykum.de

Sykum Sk8 navy-red www.sykum.de

Gibt es weitere Pläne, über die man schon sprechen kann?

Sykum sieht sich als Footwearbrand für die Straße und verkörpert den modischen Geschmack der Boardsportszene. Egal ob schlicht und elegant für die Disko oder griffig, widerstandsfähig und flexibel für Skateboardaktivitäten. Außerdem finden wir es wichtig in mehreren Richtungen aktiv zu sein, wir setzen einfach das um worauf wir Lust haben und lassen unsere persönlichen Einflüsse einspielen. Die Zukunftspläne sind gemacht, wir versuchen sie jetzt zu unserer Zufriedenheit umzusetzen. Es wird wieder Zusammenarbeit mit Künstlern geben, Skatetouren, POP-Material auf das man gespannt sein darf, sowie eine feine kleine Softgood Line mit europäischer Produktion! Schritt für Schritt immer weiter…

Danke für das Gespräch!

www.sykum.com

Vertrieb:
Beatnuts GmbH & Co. KG
Bahnweg 4
93128 Regenstauf
Deutschland
Tel.: 0941-698597-10
Fax: 0941-698 597-99
mail@beatnuts.de
www.beatnutsdistribution.com

streetwear today live 2011 in Bochum

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Streetwear Today Live 29.7.2011 Bochum

Streetwear Today Live 29.7.2011 Bochum

Noch müde von der Heimfahrt, aber immer noch elektrisiert vom Sound der neuseeländischen Soul-Matadore Electric Wire Hustle…

Streetwear Today the Live Issue, initiiert von Chefredakteur Martin Magielka, fand gestern Abend im alten Katholikentagsbahnhof (Rotunde) in Bochum statt. Es handelt sich dabei um den ehemaligen Bochumer Hauptbahnhof, zwischen Bermuda3Eck und Riff. Ein etwas morbider Bau, der seit Anfang 2010 aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist und heute für Parties, Konzerte und Ausstellungen genutzt wird.

Streetwear Today Live Issue 2011

Streetwear Today Live Issue 2011

Alter Katholikentagsbahnhof (Rotunde) Bochum

Alter Katholikentagsbahnhof (Rotunde) Bochum

Rotunde Bochum

Rotunde Bochum

“Ein magischer Ort, der trotz seiner Größe eine gewisse Intimität bewahrt”, bringt es Tyler Cuddy auf den Punkt. Tyler, kalifornischer Surf Fotograf, war sozusagen Teil des Events. Mit seinen Bildern für die australische Surfmarke Billabong tourt er gerade durch Deutschland. Stw2d Live war sein erster Stop:

Tyler Cuddy for Billabong Exhibition @ Streetwear Today Live

Tyler Cuddy for Billabong Exhibition @ Streetwear Today Live

http://www.tylercuddy.com/

http://www.tylercuddy.com/

Tyler war natürlich nicht der einzige großartige Artist des Abends. Zu Gast waren außerdem einige Künstler aus dem 2011 erschienenen Buch “Arabic Graffiti” von Pascal Zoghbi und Stone, aus dem “From Here To Fame” Verlag. Ich hätte jedenfalls nie gedacht, dass es so dicke Eddings gibt…

www.fromheretofame.com/books/arabic

www.fromheretofame.com/books/arabic

Arabic Graffiti @ Streetwear Today Live

Arabic Graffiti @ Streetwear Today Live

Arabic Graffiti diverse

Arabic Graffiti Diverse

Im Nachbarraum erwarteten uns dann einige Exponate des Ultra Magazins aus Dortmund. Es handelt sich dabei um ein digitales Magazin für urban Art, globale Subkultur und Graffiti. http://www.ultramag.de/

www.ultramag.de

www.ultramag.de

Ultra Magazine @ Streetwear Today Live 2011

Ultra Magazine @ Streetwear Today Live 2011

Mir persönlich gefiel dieses Werk auch sehr gut:

Zur Info: Die Printausgabe ist an der Kasse erhältlich

Zur Info: Die Printausgabe ist an der Kasse erhältlich

Ein persönliches Highlight für mich war die Ausstellung des Sneakermuseums, kuratiert vom Kölner Streetwear- und Sneaker Store “The Good Will Out”. http://www.sneakermuseum.de/ http://www.thegoodwillout.com/

Eine zirka zehn Meter lange Vitrine voll mit Sneaker Raritäten. Wow. Ich habe versucht, jede einzelne Reihe genau unter die Linse zu nehmen, es war jedoch leider etwas dunkel. Bitte um Nachsicht!

www.sneakermuseum.de

www.sneakermuseum.de

Ich beginne natürlich mit dem Sneaker aus meiner Heimatstadt…

Nike Dunk High St. Pauli

Nike Dunk High St. Pauli

Da es insgesamt 49 verschiedene Modelle waren, habe ich sie etwas zusammengefasst:

v.l.n.r. unten nach oben: Nike Low Pro What the Dunk (2x), Nike Dunk High Mighty Crown, Dunk High Pro SB Twin Peaks, Dunk High Pro SB Huxtable

v.l.n.r. unten nach oben: Nike Low Pro What the Dunk (2x), Nike Dunk High Mighty Crown, Dunk High Pro SB Twin Peaks, Dunk High Pro SB Huxtable

Dunk High Pro SB Tweed, Dunk High Pro SB Gucci, Dunk High DQM, Dunk High Pro SB HUF, Dunk High NL UNDFTD, Dunk High Alife Rivington Club

Dunk High Pro SB Tweed, Dunk High Pro SB Gucci, Dunk High DQM, Dunk High Pro SB HUF, Dunk High NL UNDFTD, Dunk High Alife Rivington Club

Dunk High Pro SB Maple Bison, Dunk High Pro SB Unlucky, Dunk High Pro SB Shoe Goo, Dunk Pro SB Papa Bear, Dunk Pro SB Mama Bear, Dunk Low Pro SB Mrs. Pacman

Dunk High Pro SB Maple Bison, Dunk High Pro SB Unlucky, Dunk High Pro SB Shoe Goo, Dunk Pro SB Papa Bear, Dunk Pro SB Mama Bear, Dunk Low Pro SB Mrs. Pacman

Dunk Low Pro SB De La Soul, Dunk Low Pro SB Skate or Die, Dunk Low SB Space Tiger, Dunk Low Pro SB Heineken, Dunk Low Pro SB Raygun, Dunk Low Animal Edition Safari

Dunk Low Pro SB De La Soul, Dunk Low Pro SB Skate or Die, Dunk Low SB Space Tiger, Dunk Low Pro SB Heineken, Dunk Low Pro SB Raygun, Dunk Low Animal Edition Safari

Dunk Low Pro SB Reese Forbes, Dunk Low Kicks Hawaii Aloha, Dunk Low Pro SB Tiffany, Dunk Low Pro SB Blue Lobster, Dunk Low Pro SB Pushead, Dunk High Pro SB Send Help

Dunk Low Pro SB Reese Forbes, Dunk Low Kicks Hawaii Aloha, Dunk Low Pro SB Tiffany, Dunk Low Pro SB Blue Lobster, Dunk Low Pro SB Pushead, Dunk High Pro SB Send Help

Dunk Low Pro SB Freddy Krueger, Trainer Dunk High Mita, Trainer Dunk Low Stussy World Tour, Dunk Low by Chris Lundy Laser Pack, Dunk Low Wmns One Piece, Dunk High Glow in the dark

Dunk Low Pro SB Freddy Krueger, Trainer Dunk High Mita, Trainer Dunk Low Stussy World Tour, Dunk Low by Chris Lundy Laser Pack, Dunk Low Wmns One Piece, Dunk High Glow in the dark

Nike Dunk High Panda Ueno Park

Nike Dunk High Panda Ueno Park

Dunk High Questlove (black, red, yellow), Dunk Low Pro SB True Red, Dunk Low Pro SB Cali, Dunk Low Pro SB Jedi

Dunk High Questlove (black, red, yellow), Dunk Low Pro SB True Red, Dunk Low Pro SB Cali, Dunk Low Pro SB Jedi

Dunk Low Pro SB Cinco de mayo, Dunk High Pro SB DUNKLE, Dunk High Pro SB MF Doom, other 3: untitled

Dunk Low Pro SB Cinco de mayo, Dunk High Pro SB DUNKLE, Dunk High Pro SB MF Doom, other 3: untitled

Das anschließende Konzert von “Electric Wire Hustle” aus Wellington, (Neuseeland) sorgte mit einem Mix aus futuristischen HipHop-Rhythmen, souligem R&B und groovenden Synthezisersounds für die gepflegte Event-Abschluss-Sahnehaube. http://www.electricwirehustle.com/

Die Menschenmenge und hohe Luftfeuchtigkeit sorgten leider für eine derartige Bildqualität

Die Menschenmenge und hohe Luftfeuchtigkeit sorgten leider für eine derartige Bildqualität

Zugegeben, es ist nicht einfach dieses Event mit wenig Text und Bildern zusammen zu fassen.

Zwei Worte von mir persönlich:

Danke Martin!

The Helping Hounds Of Hell @Hamburger Botschaft

Gestern Abend war es soweit: Die hilfsbereiten Höllenhunde aka “The helping hounds of hell” haben die Hamburger Botschaft unsicher gemacht um mit dem Erlös des Verkaufs ihrer kunstvoll gestalteten Skateboards  die “Fair Play Stiftung” zu unterstützen.

(Info: Fair Play setzt sich das Ziel, präventive Sicherheitskonzepte zu entwickeln und Möglichkeiten zum Umgang mit den Folgen von Gewaltausschreitungen aufzuzeigen.)

Knapp 50 Decks wurden in kleine Kunstwerke verwandelt, handgefertigt, die zum Stückpreis von 350 € ersteigert werden konnten. Zu den Kreateuren gehörten:

1010, 4000,  44flavours,  Victor Ash,  Jim Avignon,  Boxi,  Thomas Bratzke,  Jon Burgerman,  Daim,  Dave the Chimp,  Alex Diamond,  Gabriel Dubois,  Groupe Dejour,  Herakut,  Boris Hoppek,  Ollie Johns, Kingdrips,  Mario Kleinschmidt,  Henning Kles,  Daniel Man,  Casey McKee,  Morky,  New2,  SAN,  Lena Schmidt,  Daniel Schuessler,  S-Fly,  Smash 137,  Stefan Strumbel,  Tasek,  Tilt  und  Axel Void.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Isabel Abele und Jörg Heikhaus Inhaber der Hamburger urban contemporary Art Galerie Heliumcowboy Artspace.

Boardsponsor war die Hamburger Skateboardfirma TRAP Skateboards.

Am 21. Januar 2011 war die Ausstellung bereits in Berlin in der Berlin Art Projects Gallery (Unter den Linden 40)

Das wohltätige Kunst Projekt wurde 2007 vom Berliner Design Studio GROUPE DEJOUR erstmalig ins Leben gerufen. Damals ging der Erlös an das Sage Children’s Hospital in Senegal.

Eine extrem gelungene Veranstaltung!

Hier ein Paar Impressionen des gestrigen Abends:

Boris Hoppek

Boris Hoppek

various artists

various artists

Stefan Strumbel

Stefan Strumbel

The helping hounds of hell @ Hamburger Botschaft

The helping hounds of hell @ Hamburger Botschaft

Skatezeug

Skatezeug

various

various

acupuncture deck

acupuncture deck

für weitere Informationen check: http://www.houndsofhell.de/

Art @ Bright Tradeshow 2011

Vorweg: Es war mal wieder eine wundervolle Veranstaltung! Ein großes Familientreffen im alten Stasi Hauptquatier an der Normannenstrasse 19 in Berlin. Danke Thomas, danke Marco!

Ein besonderes Schmuckstück bei jeder Bright ist die “Art Bright” Area im 3. Stock. Eine Vielzahl großartiger Künstler wie z.B. die Arty Fartys aus Köln, Faux Ami, Heath Kirchart, Alessandro Zueck Simonetti, basementizid, Superplan, Yohan Collins uvm. präsentierten ihre Werke und boten den Besuchern somit einen Raum zum verschnaufen, aufladen und kreativem Input. Sehr angenehm neben dem ganzen Business Trubel!

Hier ein kleiner Auszug:

Art @ Bright Tradeshow

Art @ Bright Tradeshow

Art @ Bright Tradeshow

Art @ Bright Tradeshow

"Into the Wild" von Yohan Colin  by TWOTHIRDS

"Into the Wild" von Yohan Colin by TWOTHIRDS

Board Design by Stefan Marx aus dem Frankfurter Skateboardmuseum

Board Design by Stefan Marx aus dem Frankfurter Skateboardmuseum

The private Space Berlin

The private Space Berlin

Big Balls, small sausages.

Big Balls, small sausages.

keine Ahnung von wem, aber gut!

keine Ahnung von wem, aber gut!

Westberlingallery?

Westberlingallery?

I skate HH – Mantis Lifestore im X-Ray Magazin

Mantis Lifestore Große Theatherstrasse 7, 20354 Hamburg

Mantis Lifestore Große Theatherstrasse 7, 20354 Hamburg

I skate HH

Wenn Tony Alva, Ray Barbie und Steve van Doren vom Vans Skateteam auf Europatournee gehen, stehen nur zwei Shops auf ihrer Besuchsliste. Einer davon ist der Mantis Lifestore in Hamburg.

Manchmal kann eine Mahnung von Russel Simmons, dem Macher des Hip Hop Brands Phat Farm äußerst förderlich fürs Business sein. Wäre dies nicht passiert, sähe das Leben von Hamburgs Skateboard-Koryphäe Richie Löffler heute vielleicht ganz anders aus. Seine erste Marke hieß Phat Wear, die allerdings ein schnelles Ende fand weil der Name von Löfflers Marke „Phat Farm“ zu ähnlich war: „Nachdem mir die Anwälte von Russel Simmons eine Verwarnung wegen Copyrightverletzung geschickt hatten, habe ich mit „Phat Wear“ aufgehört.. Strafen in Millionenhöhe hätte ich mir damals als kleiner Skater einfach nicht leisten, erzählt Richie Löffler.

Richie Löffler, Skate-Koryphäe, Macher von TRAP Skateboards und Inhaber des Mantis Lifestores

Richie Löffler, Skate-Koryphäe, Macher von TRAP Skateboards und Inhaber des Mantis Lifestores

Parallel zu Phat Wear startete er 1992 das Label Trap Skateboards. Anfangs ausschließlich für Hardware gedacht, wuchs Trap schnell zu einer etablierten Marke mit Hardware und Kleidung heran. 1997 eröffnete er schließlich den Store Samsara, einen 30 Quadratmeter kleinen Shop in Barmbek. Bald reichte dieser flächenmäßig nicht mehr aus und so kam es zur Expansion . Seit 2000 betreibt Richie Löffler neben Trap den Mantis Lifestore in Hamburgs Innenstadt, mit dem es ihm gelang, eine Lücke in Hamburgs Infrastruktur des Skateboardings zu schließen. “In der Innenstadt gab es bislang noch keinen richtigen Skateshop, der die Szene zusammengehalten und richtig unterstützt hat. Das wollten wir ändern und so ist das Mantis entstanden“, sagt Richie. Einzelhandel sei eigentlich nie sein Ziel gewesen. Damals noch weltenbummelnder Skater, hat sich Richie über die Jahre zu einem höchst professionellen Geschäftsmann entwickelt. „Ich habe früher schon gedacht, dass ich alles erreichen kann wenn ich es nur will. Eine Trap Kollaboration mit Mercedes Benz? Warum nicht, man muss nur irgendwann mal den richtigen Typen treffen”, erzählt er schmunzelnd.

"Viele befreundete Shops schicken ihre Kunden zu uns, weil sie wissen, dass sie hier in guten Händen sind." Richie Löffler

"Viele befreundete Shops schicken ihre Kunden zu uns, weil sie wissen, dass sie hier in guten Händen sind." Richie Löffler

Service hat oberste Priorität

Mit seinen 200 Quadratmetern auf zwei Etagen, über 40 Marken und einer 12 Meter langen Skateboardwall die über 200 Decks fasst, ist das Mantis heute bei weitem kein kleiner Seitenstraßen-Skateshop mehr – obwohl ihn Richie Löffler noch so beschreibt. Auch Kunden der älteren Garde, die womöglich Zweifel haben in einem “Teenieladen” auf kompetente Beratung zu stoßen, werden angenehm überrascht. Denn der Service hier oberste Priorität.

„Viele befreundete Shops schicken ihre Kunden zu uns, weil sie wissen, dass die Leute hier in guten Händen sind. Egal ob Skater oder Nicht-Skater, wir sind beratungsintensiv, beschäftigen uns mit den Leuten und versuchen zu helfen. Eltern vertrauen uns, dass wir für ihre Kinder die richtigen Sachen raussuchen. Das wissen unsere Kunden zu schätzen und so kommen sie auch immer wieder“, sagt Richie Löffler.

Eine 12 Meter lange Skateboardwall wirkt wie die Farbkarte von Pantone.

Eine 12 Meter lange Skateboardwall wirkt wie die Farbkarte von Pantone.

Mehr als nur ein Shop

Auch weit über die eigenen Ladenwände hinaus hat der ambitionierte Händler überall seine Finger im Spiel. „Wir investieren sehr viel in Skateboarding und machen eine Menge Projekte. Wir kennen viele der Fahrer persönlich und haben bereits mit Skateboardgrößen wie Tony Hawk, Jamie Thomas oder Steve Berra diverse Demos gemacht.“ In ihrem Blog posten sie regelmäßig Dinge, die rund ums Skaten in Hamburg passieren. „Wir wollen mit unseren Projekten den Leuten eine Perspektive geben. Insbesondere Kids, die vielleicht gerade erst anfangen zu skaten wollen wir unterstützen und ihnen einen Weg zeigen, wie sie daraus auch eventuell eine Karriere machen können. Das Mantis steht sinnbildlich als eine Art Homebase für alle Rollbrettfahrer und die, die es werden wollen.“, erklärt Richie Löffler. Jetzt versteht man auch, warum das „I skate HH“ T-Shirt von Trap eines der Bestseller im Mantis ist. Es ist das Logoshirt der Familie.

Old Skool

Old Skool

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www.mantisshop.de; www.skateplateau.de; www.trap-skateboards.de

Skateboardmuseum @ Bright Tradeshow 2010

Ich muss mich entschuldigen, dass dieser Beitrag erst jetzt kommt, denn die Bright Tradeshow in Frankfurt war schon am 16./17. Januar 2010. Mich hat die direkt darauf folgende Bread & Butter in Berlin auf Trab gehalten… (man, man, die Messesaison ist echt immer Punk!)

Nichtsdestotrotz möchte ich euch auf keinen Fall das Sahnestück meiner Reise vorenthalten:

Die Ausstellung vom Stuttgarter Skateboardmuseum im Erdgeschoss des alten Polizeigebäudes.

Ich muss zugeben, ich war wirklich ziemlich im Stress aber ich konnte nicht daran vorbeigehen ohne ein Paar Shots zu machen. Das hier war das Plakat (sorry wenn es etwas schief ist, musste mehrere Bilder machen sonst hätte man nichts lesen können…):

Retrospective - Skateboardmuseum @ Bright Exhibition

Retrospective - Skateboardmuseum @ Bright Exhibition

Ich habe damals schon mal von einem so genannten Skateboardmuseum gehört, hatte aber nie wirkliche Details dazu und wusste auch nicht wer dahinter steckt.

Made for Skate - antike Trasher Exemplare mit entsprechenden Decks

Made for Skate - antike Trasher Exemplare mit entsprechenden Decks

Samstagabend war das Bright Dinner im Büro von Thomas Martini und Marco Aslim. Ich saß mit zwei echt sympathischen Typen namens Jürgen Blümlein (wer diesen Nachnamen trägt muss einfach sympathisch sein ;-) ) und Daniel Schmid am Tisch, haben uns köstlich über die schrägen Karaoke Sänger amüsiert und später noch nen gepflegten Square Dance auf der Monster Party hingelegt. Zu dem Zeitpunkt wusste ich allerdings noch nicht wer sie eigentlich sind und was sie machen.

"Censorship wear as fuck" - Skateboards aus den 80ern

"Censorship weak as fuck" - Skateboards aus den 80ern

Letzten Mittwoch auf der Bread & Butter traf ich sie auf dem NIKE Sportswear Stand wieder und fragte sie was denn eigentlich sonst so ihr Hustle sei. Daniel sagte ganz bescheiden: “Wir machen das Skateboardmuseum in Stuttgart. Hast vielleicht unsere Ausstellung auf der Bright gesehen?” – WTF!? – Natürlich hab ich die gesehen, die war der ober Flash!!!

TRASHER Magazine von anno...

TRASHER Magazine von anno...

Daraufhin hat er mir ein wenig darüber erzählt. Hier für euch noch mal die Zusammenfassung:

Fest stationiert ist das Skateboard-Museum im Keller des Stuttgarter Filmhauses und zeigt dort hunderte Exponate rund um das Thema Skateboard – von neuen oder am Beton geschredderten Brettern über Schuhe und Kleidung bis hin zu Zeitschriften und Plakaten. Es zeigt die technische Entwicklung des Skateboards auf, wie auch die soziale und gesellschaftliche Entwicklung des Sports und die Einflüsse der Skater in der zeitgenössischen Kunst und Literatur. Filme und Videos zum Thema Skateboard begleiten die Ausstellung.

Skateboards designed by Stefan Marx, Todd Bratrud & Andy Howell

Skateboards designed by Stefan Marx, Todd Bratrud & Andy Howell

Jetzt steht für mich fest: Ich hab nen Auftrag! Sollte ich jemals nach Stuttgart kommen, steht dieses Museum an oberster Stelle meiner Liste!

The ART of skateboarding

The ART of skateboarding

Wer da noch Bock drauf hat, hab gerade mal die Öffnungszeiten, Adresse und Kontaktdaten gegoogelt:

Anschrift

Skateboard-Museum
Friedrichstraße 23A
70174 Stuttgart
S-Mitte
Stadtteil Hauptbahnhof

Mobiltelefon: +49 172 7484286 (Jürgen Blümlein)

skate@fauxami.de
http://www.skateboardfieber.de

Stadtplan Anfahrt Parkplätze

Öffnungszeiten

Sonntag 16-21 Uhr

Der Eintritt ist frei. Führungen für Schulklassen auf Anfrage.

…Das mal ne Ansage!

SUPPORT (nicht nur “your local heroes”, sondern ganz besonders:) PEOPLE WHO LAUNCH AMAZING STUFF LIKE THIS!

Danke Jungs, es war mir eine Ehre!

Skateboarding 3D von Sebastian Denz

Am 30. September 2009 präsentiert die Bibliothek des Hauses der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen, die mit dem BFF-Förderpreis ausgezeichnete Serie “SKATEBOARDING.3D” von Sebastian Denz.

 

Hier der Auszug aus der Pressemitteilung:

 

Der Fotograf begibt sich in die urbane Welt der Skateboarder und lässt dank einer sonderangefertigten Stereokamera, die für 20 x 25 cm-Negative ausgerüstet ist, hyperreale 3D-Räume entstehen. Auch wenn beim Betrachten der fast lebensgroßen Abzüge mit einer 3D-Brille zunächst der technische Aspekt der Serie im Vordergrund stehen mag, beschäftigt sich die Arbeit doch vor allem mit einer theoretischen Überlegung: »Ich stelle«, so Denz, »einen hybriden Raum zur Diskussion, der sich zwischen virtuellem und realem Raum findet, einen >Postvirtuellen Raum

 

Sebastian Denz, geboren 1974, studierte bei Prof. Katharina Bosse und Prof.

Dr. Andreas Beaugrand an der FH Bielefeld; er lebt und arbeitet in Hamburg.

 

Das Buch zur Ausstellung erscheint unter dem Titel »SKATEBOARDING.3D« im Prestel Verlag, München.

Skateboarding 3D von Sebastian Denz

 
 
 

 

Seine aktuelle Ausstellung ist in der ROBERT MORAT | GALERIE an der Kleinen Reichenstraße 1 (Reichenhof) 20457 Hamburg und läuft noch bis zum 17.Oktober 2009.

Unbedingt hingehen, 3D Brille aufsetzen und geflashed sein!

http://www.robertmorat.de/galerie/galerie.html

http://denz.cc/

http://www.freundeskreisphotographie.de/index.php?seid=33&tid=116