Label to watch: Klara Kadlecova


Craftmanship from the nordic street corner

Jeans, T-Shirt und ein Accessoire von Klara Kadlecova – fertig. Mit ihren Accessoires auf einfache Weise gut gekleidet zu sein, ist die Grundidee der Hamburger Designerin Klara Kadlec. Mit ihrer Kollektion lovely accessoires Anfang 2010 an den Markt gegangen, stehen bei ihrer Linie Individualität und Kreativität im Vordergrund. Alle Accessoires werden von ihr handgefertigt und sind mit ihrem auffälligen und eigenwilligen Look etwas für selbstbewusste Trägerinnen. Kadlec experimentiert häufig mit verschiedenen Stoffen und Materialien wie beispielsweise Stoff und Leder ( ab 39 – 100 Euro im Verkauf). Die Kollektion kann Online unter http://klara-kadlecova.com/ bestellt werden und ist exklusiv bei KAPITANA in Hamburg erhältlich. Wunschkunden sind ausgewählte Stores wie ELA in Düsseldorf und das Appartement in Berlin.
Kontakt beide Ausgaben: Klara Kadlecova - lovely acsessoires, Klara Kadlec, 20357 Hamburg/Germany, T 0049.177.6164499, mail@klara-kadlecova.com, http://klara-kadlecova.com/



Label to watch: S-Fly


Der Rebell von der Straßenecke

Der Name des Rebellen ist Patrick Fuchs. Infiziert durch Graffiti in den frühen 90igern und nach einigen Jahren des leidenschaftlichem Vandalismus entschloss sich der Hamburger Jung „vernünftig“ zu werden, Grafik Design in Hamburg zu studieren und sich als selbständiger Grafik Designer und Illustrator einen Namen zu machen. Heute ist S-Fly bekannt für seine humorvollen, bunten Grafiken surrealer Wesen, wie tanzenden Marker-Männchen, Skateboard-fahrenden Bockwürsten und verschmitzt-grinsenden Sprühdosen. S-Fly schaut über den Tellerrand, seine Ideologie kein „Sellout“ zu betreiben spiegelt sich in jeder seiner Arbeiten wieder. Neben seinen Auftragsarbeiten für den Mantis Lifestore betreibt er seit knapp einem Jahr sein gleichnamiges Modelabel S-Fly, bestehend aus T-Shirts (28 € VK), Hoodies (60 € VK) und Accessoires (7 € VK) mit seinen humorvoll-rebellischen Grafiken. Erhältlich ist seine Kollektion unter anderem bei Under Pressure, bei Animal Tracks & Mantis in Hamburg oder online bei www.sfly.bigcartel.com
Kontakt: S-FLY Deutschland / Patrick Fuchs / 20359 Hamburg / T +49 (0) 179 224 883 7 / M info@s-fly.org / Web www.s-fly.blogspot.com / Shop www.sfly.bigcartel.com



Label to watch: Faith 21


Rette den Kapitalismus! – Faith 21

Menschen mit einer geballten Ladung Optimismus, gelten in diesen Tagen eher als Ausnahme. Ein Schimmer namens Hoffnung glitzert aus Südafrika. Kapstadt ist der Ursprung des Streetwearlabels Faith21. 2004 unter der Schirmherrschaft der deutschen Surfer Rik Fiddicke und Miller Bohlken mit eigenen Surfboards gestartet, produziert das heutige Kollektiv aus Surfern und internationalen Streetartists seit 2007 ihre eigene Streetwear für Boys und Girls. Ihr Ziel ist es den Kunden eine spannende Alternative zu langweiligen Einheitsdesigns großer Boardsportlabels zu bieten und sie durch Qualität und Kreativität zu überzeugen. Produkte von Faith21 entstehen ausschließlich mit viel Liebe und  Leidenschaft und werden fair und ohne jegliche Art von Ausbeutung auf Bali und in Südafrika produziert. Die Kollektion besteht aus Hoodies und Jacken (79,90 Euro VK), Kleidern, Tops (59,90 Euro) und limitierten Artist T-Shirts (ca. 29,90 Euro) mit einer 2,3er Kalkulation. Zusätzlich fördern sie Kids aus sozialen Brennpunkten mit der Organisation von Surf Contest. Derzeit unteranderem bei VIBES (Düsseldorf), ETE (Berlin) oder bei Underpressure (Hamburg) erhältlich.
Faith21 / Daehlmannsweg 39 / 26135 Oldenburg / www.faith21.com / info@faith-21.com



Label to watch: Yallentins


Take it - wear it - love it - YALLENTINS

Man denkt ja immer, dass die wirklich “szenigen” Labels mindestens aus einer Metropole stammen: Die vom Land haben doch gar keinen Plan was gerad der “deep shit” ist. Falsch! Sebastian Sickinger ist Macher des Streetwearlabels YALLENTINS und hat trotz des geografischen Landeicharakters wieder eine Kollektion kreiert, die den Style mit Löffeln gefressen hat! Mit Sitz in Nehren, Baden-Württemberg, produziert er seit Frühjahr 2008 Kleidung für alle Liebhaber des Brettsportsegments und entspannter Straßenkultur. Angefangen 2006 mit einer selbstgenähten Snowboardjacke, ist die Kollektion heute um weitere superlative Teile wie Hoodies, T-Shirts, Jacken und Accessoires für Männer und Frauen gewachsen. Alles geziert mit stilfetischistischer Printpropaganda, gedruckt auf feinstem Textil. Shirts liegen bei 28 Euro, Hoodies kosten 50 Euro im VK. Sonderanfertigungen für Snowboardjacken oder limitierte Kleinserien wecken den Style-Instinkt. Bislang virtuell erhältlich im hauseigenen Online-Shop, bei Risiko Fashion in Tübingen oder Ski-Nill in “Downtown” Nehren.

Yallentins clothing / Sebastian Sickinger / Tübingerstr. 15/2 / 72147 Nehren / phone 0049.0177.2922935 / Fax 0049.07473.25282 / basti@yallentins.de / www.yallentins.de



Label to watch: LOOKY LOOKY


Gutes Ware, isch schwöre! - !LookyLooky!

Nein hier will ihnen kein Inder gefälschte Rolex andrehen, das hier ist tragbarer Lifestyle für die Brustpartie. !LookyLooky!  der Name ist Humor, der Style knallt in die Köpfe wie die Mixtur eines Long Island Ice Teas mit ganz viel Mayonnaise. Vor 2,5 Jahren haben die drei Berliner Freundinnen Conny, Julia und Luise angefangen T-Shirts für den Eigenbedarf zu produzieren. Nach kurzer Zeit wurde jedoch ihr gesamter Freundeskreis heiß auf die !LookyLooky!  Shirts. Unter dem Slogan „Crew Love is true Love“ produzieren sie heute vier Mal jährlich kleine T-Shirt Kollektionen aus jeweils drei Basic Shirts (35 Euro VK) für ihre Posse. 70% der Shirts gehen an Freunde, 30%  durch reguläre Bestellungen. „Spontane“ Drucke werden weder im Webshop noch bei den Retailern verkauft. „Die sind nur für die Crew.“, erklärt Luise. Rohware sind American Apparel Männer Slim Shirts, deren unisex Fit auch den Taillen der Girlz schmeichelt. Für die Zukunft sind zusätzlich Accessoires wie Sonnenbrillen und Handtaschen geplant und irgendwann ganz reich zu werden mit allem drum und dran. Erhältlich derzeit bei Van Liebing und Search and Destroy in Berlin oder auf www.lookylookyposse.de. Also: „Schuss du Opfah und voll so Yeah cool, wa?“
Biesalski & Dreher UG / Oranienstr. 183 / 10999 Berlin / Tel: 030 - 26 55 70 11 / Fax: 030 - 26 55 70 13 / hello@lookylookyposse.de / www.lookylookyposse.de



Label to watch: Le Fou Fou


C´est fou, C´est  Le Fou Fou

„Ich habe alle meine Kleider weiss angemalt, meine Fenster, meine Koffer, meine Stifte und meine Tante. Als ich fertig damit war, sah ich die Welt mit offeneren Augen.“. Monsieurs et Madames, wir stellen vor: Le FouFou. Mode ohne Anspruch auf aufgeblasenen Intellekt und großes Tam Tam. Die Lady die dahinter steckt heißt Anne Spitzer, Modedesignerin aus Hamburgs kreativ Zentrum POW in Altona, wo sie neben Liebchen Fashion und vielen weiteren jungen Kreativen, ihrem Label das gewisse „ C´est Fou!“ einhaucht.  Von Seide, Jersey, Kunstpelz, Plastik, Gummi oder Pflanzen; jegliche Materialien finden in ihrer Cuisine de Creation Platz und bekommen ein stilsicheres Gesicht. Materialveredelungen mit lauten Färbungen, asymmetrischen Drucken und Graphics in verschiedenen neon Nuancen, geschehen bei ihr alle in Handarbeit. Klare Linienführungen setzen den Gegenpart zum bunten Materialmix und schmiegen sich unglaublich gut an. Preise liegen zwischen 25 Euro für ein Shirt mit Siebdruck und können bis zu 800 Euro hochgehen. Für exklusivere Teile wie beispielsweise ein Kleid aus handbemalter Seide,  bedarf es den Direktkontakt mit Lady FouFou über ihre eigene Homepage www.lefoufou.de. Basics sind derzeit im Hamburger Woolwill Store erhältlich oder in ihrer Homebase dem Kandie Shop an der Wohlwillstraße.
Anne Spitzer / Haubachstrasse 7A / 22765 Hamburg / anne@lefoufou.de / www.lefoufou.de



Label to watch: ROLLO T-Shirt Company


Streetfashion mit Happy Meal Ästhetik


Skateboarding hat in Deutschland eine ganze Jugendgeneration in seinen Bann gezogen. Tobias Bergmann ist Gründer der Rollo T-Shirt Company (R.T.CO) und hat die Rollbrettwelle der späten 80er Jahre in vollen Zügen miterlebt. Der damalige Mangel an guten Skateboard Modemarken war Inspiration für sein heutiges Streetfashionlabel. „Man hat sich damals als Skater seine Jeans eher bei C&A gekauft. Es erforderte richtig Kreativität in einem mainstream Kaufhaus trotzdem individuelle Lösungen zu finden.“, so Bergmann. Seit Ende 2006 vertreibt er limitierte T-Shirts mit Comic- oder Fotoprint Optik (33 € VK), Sonnenbrillen im bunten Wayfarer Style (18 € VK) und Leinenschuhe für Männer und Frauen, die humorvoll genug sind ihr Outfit mit einer Sonnenbrille in Mc Donalds Happy Meal Ästhetik zu kombinieren. Die moderne Interpretation aus Klassik ist der Kern der Berliner Company. Für 2010 stehen zusätzlich Taschen, Accessoires, weitere Sonnenbrillenmodelle sowie neue Shirt Motive für zahlreiche Special Editions auf Bergmanns Zettel. Das Hamburger YEAHBOY Department, Search & Destroy in Berlin oder Chewing Gum in Kassel haben bereits die Ehre R.T.CO in ihrem Shop führen zu dürfen, alle anderen sollten endlich mal ins „rollen“ kommen!

ROLLO T-SHIRT COMPANY / Tobias Bergmann / Hobrechtstr. 58 / 12047 Berlin
0049.0173.6197726 / info@rollotshirtcompany.com / www.rollotshirtcompany.com



Label to watch: Deep BMX


Today was a good day – deepbmx



Von blutigen Schienbeinen und jede Menge Schweiß, bis hin zu totaler Zufriedenheit und Harmonie, Frank Lukas und Matti Röse sind mit BMX aufgewachsen. Sie sind die Gründer des BMX Labels deepbmx. Nach jahrelangem Sponsorship von Carhartt oder FELT Bikes, zahlreichen Jams und Contests haben die beiden Flatlander aus Berlin und Koblenz seit Sommer 2008 ihr eigenes „Baby“ am Start. Mit seinen Logoshirts “Today was a good day“, “Flat is dead” oder “More fuckin` BMX” (25 – 30 Euro VK) macht deepbmx klare Ansagen und transformiert den Soul des Flatland BMX (Teildisziplin im BMX die ohne Hindernisse auf ebener Fläche stattfindet) auf tragbares Textil. „Hinter jedem Shirt steckt meist eine persönliche Story. Bislang läuft der Vertrieb über den Homepageeigenen Onlineshop, einigen ausgewählten Stores und direkt auf BMX Contests. Neben T-Shirts produzieren sie neuerdings auch BMX Rahmen, Sattel, und Lenker. Für 2010 sind neben der Hardware im Flatland erst mal Sweater, Caps und Jacken vorgesehen. First things first!

Deepbmx Company / Matti Röse & Frank Lukas / Spreewaldplatz 10 / 10999 Berlin / info@deepbmx.com / www.deepbmx.com



Labels to watch! (Serie)


Nicolette beim Schreibtischaufräumen. Stöbert und stößt auf ihr X-Ray Brandportrait Archiv. 10 Ausgaben à durchschnittlich 10 Markenportraits. Wow, da hat sich über die Jahre ganz schön was angesammelt.

Nur leider waren all diese Texte immer nur einem ganz spezifischen Fachpublikum zugänglich. Eine Vielzahl an Markenportraits die es meiner Meinung nach verdient haben, nicht nur einmalig abgedruckt zu werden und dann womöglich wieder in Vergessenheit zu geraten.

Aus diesem Grund starte ich nun die “Labels to watch” Serie und mache damit mein Archiv einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Alles Texte die in den verangenen 2,5 Jahren im X-Ray Magazin abgedruck worden sind. (www.ucm-verlag.at) Pro Tag stelle ich eine Marke vor, inklusive Kontaktinformationen. Wer weiß, vielleicht bekommt ja jemand plötzlich Lust auf nen eigenen kleinen Shop!?



Art @ Bright Tradeshow 2011


Vorweg: Es war mal wieder eine wundervolle Veranstaltung! Ein großes Familientreffen im alten Stasi Hauptquatier an der Normannenstrasse 19 in Berlin. Danke Thomas, danke Marco!

Ein besonderes Schmuckstück bei jeder Bright ist die “Art Bright” Area im 3. Stock. Eine Vielzahl großartiger Künstler wie z.B. die Arty Fartys aus Köln, Faux Ami, Heath Kirchart, Alessandro Zueck Simonetti, basementizid, Superplan, Yohan Collins uvm. präsentierten ihre Werke und boten den Besuchern somit einen Raum zum verschnaufen, aufladen und kreativem Input. Sehr angenehm neben dem ganzen Business Trubel!

Hier ein kleiner Auszug:

Art @ Bright Tradeshow

Art @ Bright Tradeshow

Art @ Bright Tradeshow

Art @ Bright Tradeshow

"Into the Wild" von Yohan Colin  by TWOTHIRDS

"Into the Wild" von Yohan Colin by TWOTHIRDS

Board Design by Stefan Marx aus dem Frankfurter Skateboardmuseum

Board Design by Stefan Marx aus dem Frankfurter Skateboardmuseum

The private Space Berlin

The private Space Berlin

Big Balls, small sausages.

Big Balls, small sausages.

keine Ahnung von wem, aber gut!

keine Ahnung von wem, aber gut!

Westberlingallery?

Westberlingallery?