May I introduce: SWANSKI

Swanski ist Maler, Grafiker und Illustrator. Skateboarding und Kunst sind seine Leidenschaft. Er hat ein Faible für hauswandfüllende Artworks und Höhenangst. Darf ich vorstellen: Swanski

Swanski

Swanski

Du hast ein Faible für große Flächen. Was reizt Dich an Kunst in schwindelerregenden Höhen und woher die Leidenschaft für hauswandfüllende Motive?

Ich bin mit Skateboarding groß geworden und von seinem Kosmos beeinflusst.
Ich war nie ein Graffiti Künstler, obwohl ich immer einen Marker oder ein Paar handgemachte Sticker dabei hatte. Angefangen habe ich mit Illustrationen, dann folgten Wände. Nachdem mich mein Freund Coskun von der A.F. Gallery aus Köln gebeten hat ein riesiges Wallpaint nahe seiner Galerie zu machen, war ich angefixt. Denn das Gefühl vor einer 20 oder 40 Meter hohen Wand zu stehen die dein Bild trägt ist einfach unbeschreiblich.

Wie kamst Du eigentlich zur Kunst?

Ich zeichne seit ich denken kann und bin nebenbei Designer und Illustrator. Ich bin nach dem Abitur nach Deutschland gekommen um hier zu studieren und begann als freier Grafiker zu arbeiten. Angefangen habe ich mit Skateboard Designs für Hessenmob und Cliché zum Beispiel. Somit habe ich eigentlich eher das Leben im Studio und auf dem Skateboard studiert, als richtig an der Uni.

Artwork on Canvas by Swanski

Artwork on Canvas by Swanski

Du hast Dir mittlerweile in der Streetwear und Skateboard Szene einen Namen gemacht. Wo hat diese Verbindung ihren Ursprung?

Streetwear und Skateboarding sind eng miteinander verknüpft. Als Skater haben wir bereits früh Statements mit unserem Dress Code gegeben, die wiederum extremen Einfluss auf andere Labels genommen haben. Meine Streewear-Historie hat eigentlich ganz typisch angefangen. Wir sind eine „Do It Yourself“ – Generation. Ich habe bereits mit 15 angefangen Motive für T-Shirts und Hoodies zu entwerfen, die ich anschließend an meine Freunde verkauft habe. Extrem limitierte Kleinsteditionen von 30 manchmal auch nur zehn Stück. Und so kam die Sache ins Rollen.

Deine Motive zeigen oft Fabelwesen aus dem Tierreich. Woher diese (Tier)Vorliebe?

Meine Malereien sind eigentlich eine Studie des Ecosystems, welches eigentlich viel wichtiger für uns heute ist als Dinge wie beispielsweise Kapitalismus. Das „Dickicht“ ist unabhängig, es ist der Anfang und das Ende, ein Nährstoff und Verbraucher in einem.

Wholepiece in Bochum, Swanski

Wholepiece in Bochum, Swanski

Du betreibst zusätzlich eine eigene Modemarke namens Turbokolor. Wie kam es dazu und welche Styles bietet die Marke?
Ich wollte immer selber entscheiden was ich trage und wie es aussieht. Turbokolor macht meine Kunst erschwinglicher, denn nicht jeder kann sich ein Bild von mir leisten, aber ein T-Shirt schon. Irgendwann wurde aus der sache ernst und wir haben uns dazu entschlossen eine gesamte Kollektion bestehend aus Tops, Hosen, Hoodies, Accessoires und auch einer kleinen experimentellen Line namens „i“ by Turbokolor herauszubringen. Alle Teile sind von Kunst und Skateboarding inspiriert. Sie dienen uns als Textiler Code um diese Kultur zu unterstützen.

Rooftop in L.A., Swanski

Rooftop in L.A., Swanski

„Urban Culture ist längst nicht mehr nur vorm Laden zu übernachten um den „Must-Have“ Sneaker zu ergattern. Es ist eine Kultur mit Leuten, die kompromisslos nach vorne gehen, oft auch was riskieren aber immer das tun, was ihr Herz ihnen sagt“, Pawel Swanski.

Wallpiece by Swanski, Los Angeles

Wallpiece by Swanski, Los Angeles

Du hast bereits Produkte für Brands wie Nike, Mob Skateboards oder Lakai Footwear gestaltet. Welchen Background braucht eine Marke um für Dich interessanter Kooperationspartner zu sein?
Ich muss hinter der Marke stehen. Die Leute hinter Mob, Girl oder Lakai stehen voll hinter ihrer Marke. Das wichtigste für mich ist gegenseitiger Respekt. Ich bin nicht käuflich und arbeite für nichts an das ich eigentlich nicht glaube.

Neben Deiner Arbeit als Solokünstler bist Du in einer Crew mit sechs weiteren Heads aus dem Street Art Bereich, wie The London Police, Flying Förtress aus München, M-City aus Danzig, Will Barras aus London und Borek aus Breslau. Wie entstanden diese Verbindungen?
Wir sind das so genannte „Team von Enthusiasten“. Ähnlich wie bei Skateboardmarken haben wir ein Team von Künstlern. Wir sind keine richtige Crew, obwohl wir oft zusammen arbeiten. Es sind alles Freunde von mi. Manchmal malen wir zusammen, manchmal machen wir T-Shirts zusammen für Turbokolor. Wir unterstützen uns einfach gegenseitig.

Artwork by Swanski

Artwork by Swanski

Du warst 2011 mit Deiner Crew auf Tour. Worum ging es bei der Road Show, welche Locations hattet Ihr auf der Agenda und was gab es zu sehen?
Es war eine Tour die von Turbokolor unterstützt wurde. Eine Serie von Events in z.B. Bochum, Berlin, Gießen, Wien oder Bielefeld wo ich Wände gemalt, oder Ausstellungen gemacht habe. Es war super, wir haben viele nette Leute kennengelernt und viele Sachen sind einfach spontan passiert. Ich liebe Touren.

Du betreibst neben deiner freien Kunst eine Agentur namens Swanarts. Worum geht es da?
Swanarts ist der kommerzielle Teil von dem was ich mache. Es ist ein One-Man-Studio. In dem ich zum Beispiel Designs, Illustration oder Animationen für Kunden wie MTV oder VH1 mache.

Wenn Du die freie Wahl hättest, welchem Gebäude würdest Du gerne ein Swanski Wholepiece verpassen?
Das ist schwer zu sagen. In letzter Zeit stehe ich jedenfalls total auf richtig große Sachen. Eigentlich witzig, denn um ehrlich zu sein habe ich Höhenangst. Nicht unbedingt förderlich für meine Arbeit. Das letzte Mal, auf einem Festival in Katowice in Polen habe ich ein 12-stöckiges Gebäude bemalt, das war ein bisschen stressig auf der Leiter…

Leinwand von Swanski

Leinwand von Swanski

Was steht auf Deiner Agenda für die Zukunft?
Was für mich heißt Ich plane wieder in die USA zu fahren und ein Paar Projekte zu realisieren. Zwei Ausstellungen sind dieses Jahr noch geplant und ein Paar coole Kollaborationen. Ansonsten möchte ich weniger Stress und Druck haben. Ich liebe es zu malen, zu reisen und Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Glücklich zu sein steht ganz groß auf meiner Agenda.

art portfolio:
www.swanofobia.com

commercial work:
www.swanarts.com

clothing company:
www.turbokolor.com

Das gesamte Feature können Sie in der aktuellen X-Ray Ausgabe lesen.

Stay High 149 – R.I.P.

Stay High 149 - Voice of the Ghetto R.I.P.

Stay High 149 - Voice of the Ghetto R.I.P.

Wayne Roberts aka. Stay High 149 -  Seit 1972 bekannt durch sein Tag mit einem rauchenden Strichmännchen welches er damals als Kurierfahrer weit über die Grenzen seines Heimatbezirkes Harlem verbreitete. Die “149″ in seinem Writernamen war, wie bei TAKI 183 oder JOE 182, ein Verweis auf die 149. Strasse, in der er wohnte. Seine Tags mit bunten Markern hatten Vorbildfunktion für die gesamte Grafitti Szene und somit landete Stay High 149 schließlich in Norman Mailers »The Faith Of Graffiti«.

Stay High 149 - Wayne Roberts wohnte in der 149. Strasse in Harlem, New York.

Stay High 149 - Wayne Roberts wohnte in der 149. Strasse in Harlem, New York.

Nach 25-jähriger Pause tauchte Stay High 149 erst im Jahr 2000 wieder auf und wurde von Marken wie Reebok mit einer Anzeige in der »I Am What I Am«-Kampagne neben Jay-Z und 50 Cent mit einem Zitat geehrt: »Where were you in 72? I was bombing 40 car layups inside and out on the elevated tracks of the Bronx’s 4 line and I’m still up.«

Stay High 149 und K1X - eine der letzten Kollabos der Graffiti-Legende.

Stay High 149 und K1X - eine der letzten Kollabos der Graffiti-Legende.

Diese Bilderserie war eine der letzten Arbeiten der New Yorker Grafitti-Legende. Es war ein Projekt für die 1993 gegründete Münchner Basketball Marke K1X.

Wayne »Stay High 149« Roberts verstarb am 11. Juni 2012 im Alter von 61 Jahren. Rest in peace voice of the Ghetto.

www.stayhigh149.com

Superlative Shop: Le Fix – Copenhagen

Le Fix is one of the most reknown Street Stores in Copenhagen. Met the guys at their store at Kronprinsensgade for a talk…

Photos: Jasper Carlberg 2012

Le Fix Team

Le Fix Team



Hey Guys, can you introduce yourself, what is it all about?

Le Fix first started out as an art collective that eventually started making clothes. When we opened the store in Guldbergsgade, Nørrebro we did custom paintings on various clothing items. Things took a turn and very quick we had a great demand on the clothing. Le Fix became a more professional label and since 1999 we have just gotten bigger and bigger. We decided to open a shop more a few years ago in the city centre (which is a big shopping area) because the Nørrebro shop was so visited.


How would you describe your store concept?

Comfortable – we have so many loyal costumers hanging around both shops everyday so we always have a cozy and friendly environment. We also have many wonderful tourists by the shop in the city centre – we try our best to give them guidance to the Copenhagen day- and nightscene. We consider costumers as friends of the house.

Valdemar Kludt owner of Le Fix

Valdemar Kludt owner of Le Fix




Was the store at
Kronprinsensgade the first store you’ve opened? How many Le Fix stores are there altogether?

The first store we opened is located in an area in Copenhagen called Nørrebro – the shop has the same feel to it as the one you visited in the city centre. Maybe a bit more underground since Nørrebro is a bit more lowkey than the city centre. So altogether we have two shops.


Aerosols  next to Stone Island Shadow Jackets. What is important for you in case of brand selection?

Our main priority is great quality. We want our customers to be able to do everything in the selection of goods we carry – outdoors and indoors. We of course also want the brands to match the Le Fix spirit so they are all handpicked brands we like. And we really like functional and easy wearable clothes.
We don’t like to favour any of our carried brands – all of them, each and individually means something to us.

Benny, Designer for the Le Fix Brand

Benny Bee, Designer & Partner for the Le Fix Brand



The store is almost next to Street Machine, what is it for an area in Copenhagen?

The city centre store is located on a street called Kronprinsensgade and as you mention, it is located near to Streetmachine. The street isn’t that “street” but we and Streetmachine like to think, we give the neighborhood a more underground feel to it. Come by and see for yourself.


What about the Scandinavian streetwear scene?

Streetwear in our sense is clothes you can wear in the streets, that is comfortable, functional and classic.


Which brands are actually important in Copenhagen?

Le Fix of course. Brands that carry a great history and legacy.

Thomas Urth, Shopmanager & Partner at Le Fix City Center

Thomas Urth, Shopmanager & Partner at Le Fix City Center



How would you describe the current style of the streets?

A mix of the classic labels such as Filson, Henry Lloyd and Barbour with more sporty labels such as Stone Island and Patagonia. But all in all Copenhagen men want to wear labels with legacy.


In which direction will it go with streetwear? Where do you see the strenghs and weaknesses?

Functional clothes, as the brands that we carry make, are here to stay, no weaknesses. Many of the brands has excisted for more than 100 years (Barbour for example) – and that for a reason. Men will always wear clothes they can move and feel comfortable in. And clothes they can keep forever.

Michael Andersen, Assistant Designer & Partner at Le Fix

Michael Andersen, Assistant Designer & Partner at Le Fix



What are your plans for the future?

We have just opened a second floor to the city centre shop – and we will keep on having our (in)famous yardparties every month. Stay updated on other plans for the future and events on our facebook fanpage www.facebook.com/LeFix


Thank you guys!

Le Fix Crew in front of the store at Kronprinsengaarde

Le Fix Crew in front of the store at Kronprinsensgade



Le Fix
Kronprinsensgade 9B
1114 Kbh. K
Phone: 0045 88614101


Le Fix
Guldbergsgade 16
2200 Kbh. N
Phone: 0045 28268201

WEBSITE: http://www.le-fix.com/
FACEBOOK FANPAGE: http://www.facebook.com/LeFix
EMAIL: info@le-fix.com

Ultrà Sankt Pauli vs. HSV Street Art Doku Teil 1

USP vs. HSV.

Unfassbar, 11 Tags innerhalb von zwei Straßenblöcken allein an der Bernstorffstrasse.

Ultrà Sankt Pauli macht unverkennbar Druck. Seit dem Auftieg in die erste Liga wird unser Block von provokativen Botschaften gegen den HSV bepflastert.

Seien es Paste-Ups, Sticker oder die klassische Montana-Variante. Wir haben eine kreative Fangemeinde was man bereits auf Fotofup sehen konnte.

Macht mit und zeigt mir eure USP vs. HSV Foto Dokumentation

Wie gesagt 11 Stück innerhalb zwei Strassenblöcken. Wer bietet mehr?

Hier die USP fuck HSV Foto Doku Bernstorffstrasse Teil 1 von superlative.

Ultra Sankt Pauli Scheiss HSV Bernstorffstrasse/Thadenstrasse

Ultra Sankt Pauli Scheiss HSV Bernstorffstrasse/Thadenstrasse

FUCK HSV USP Bernstorffstrasse

FUCK HSV USP Bernstorffstrasse

HSV nix gut Bernstorffstrasse

HSV nix gut Bernstorffstrasse

USP Tag Bernstorffstrasse

USP Tag Bernstorffstrasse

Etwas ausgeblichen. Jungs da könnte man noch mal ran oder?

Etwas ausgeblichen. Jungs da könnte man noch mal ran oder?

eiss (um es auszuführen)

eiss (um es auszuführen)

also, das ist ein privat Haus! Macht man doch eigentlich nicht...

also, das ist ein privat Haus! Macht man doch eigentlich nicht...

ok, es sind alles privat Häuser. naja..

ok, es sind alles privat Häuser. naja..

wer hat es überklebt?

wer hat es überklebt?

Fuck HSV und unterm Schotter liegt der Strand

Fuck HSV und unterm Schotter liegt der Strand

USP Sticker Bernstorffstrasse

USP Sticker Bernstorffstrasse

to be continued…